Tech-Branche steht wegen KI, Datenschutz und politischen Spenden in der Kritik
Die Tech-Branche sieht sich mit zunehmender Kritik an mehreren Fronten konfrontiert, die von Bedenken hinsichtlich KI-generierter Deepfakes und Datenschutz bis hin zu politischen Spenden und Ängsten vor internationalen Reisen reichen.
Die Europäische Kommission kündigte eine Untersuchung gegen X, ehemals Twitter, wegen sexualisierter Deepfakes an, die von seinem Grok-KI-Chatbot generiert wurden, wie The Verge am 26. Januar 2026 berichtete. Die Kommission erklärte, sie werde prüfen, ob Elon Musks Plattform die mit den Bildbearbeitungswerkzeugen von Grok verbundenen Risiken angemessen bewertet und gemindert hat.
Unterdessen steht OpenAI, ein führendes KI-Forschungsunternehmen, aufgrund der beträchtlichen politischen Spenden seines Präsidenten Greg Brockman im Rampenlicht. Wie The Verge am 26. Januar 2026 berichtete, spendeten Brockman und seine Frau Annas im September 2025 25 Millionen Dollar an MAGA Inc. Die Spende machte fast ein Viertel der gesamten Mittel des Super PAC aus. Hayden Field, Senior AI Reporter für The Verge, merkte an, dass Brockman sagte, er habe 2025 begonnen, sich politisch zu engagieren.
Auch der Datenschutz ist ein Problem, da Google sich darauf zubewegt, eine Sammelklage über den Umgang mit Aufnahmen des Google Assistant beizulegen. The Verge berichtete am 26. Januar 2026, dass Google 68 Millionen Dollar zahlen wird, um den Rechtsstreit beizulegen, der aus einem Bericht aus dem Jahr 2019 über menschliche Auftragnehmer resultierte, die Aufnahmen abhörten, die von Geräten wie Pixel-Telefonen oder Google Home-Lautsprechern gemacht wurden, wenn diese versehentlich ausgelöst wurden.
OpenAI teilt auch technische Details über seinen KI-Codierungsagenten Codex CLI. Am Freitag veröffentlichte OpenAI-Ingenieur Michael Bolin laut Ars Technica eine detaillierte technische Aufschlüsselung der internen Funktionsweise des Codex CLI-Codierungsagenten des Unternehmens. Der Beitrag bietet Entwicklern Einblicke in KI-Codierungswerkzeuge, die mit menschlicher Aufsicht Code schreiben, Tests durchführen und Fehler beheben können.
Bedenken hinsichtlich der Sicherheit, strengere US-Einwanderungsbestimmungen und eine stärkere Präsenz der Einwanderungs- und Zollbehörde (ICE) veranlassen einige internationale Teilnehmer, die Game Developers Conference (GDC) 2026 auszulassen. TechCrunch berichtete, dass viele Mitglieder der internationalen Spieleindustrie angekündigt haben, die Veranstaltung auszulassen, hauptsächlich aus Sorge um die Sicherheit, strengere US-Einwanderungsbestimmungen und eine stärkere Präsenz der Einwanderungs- und Zollbehörde. Entwickler, ehemalige GDC-Teilnehmer und andere Branchenexperten haben sich auf Plattformen wie LinkedIn öffentlich zu ihren Bedenken geäußert. Die ICE-Aktivitäten in zahlreichen US-Städten sowie die jüngsten tödlichen Schießereien in Minneapolis, an denen ICE-Agenten beteiligt waren, haben die Bedenken noch verstärkt. Renee Nicole Good wurde am 7. Januar getötet, und der Intensivpfleger Alex Pretti verlor am 24. Januar sein Leben.
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