Kimmel kritisiert "kriminelles" ICE, während Trump bei Waffen nachgibt
Kimmel reagiert auf tödliche Schießerei durch ICE-Agenten; Trump verteidigt Behörde inmitten wachsender Kritik
Minneapolis, MN – Late-Night-Talkshow-Moderator Jimmy Kimmel reagierte emotional auf den Tod von Alex Pretti, einer Intensivkrankenschwester, die in Minneapolis von Beamten der Einwanderungs- und Zollbehörde (ICE) tödlich erschossen wurde. Der Vorfall, der sich am Samstag, den 25. Januar 2026, ereignete, hat eine breite Kritik an ICE ausgelöst und eine Reaktion von Ex-Präsident Donald Trump hervorgerufen, der die Behörde verteidigte.
Kimmel brach am Montagabend in "Jimmy Kimmel Live" in Tränen aus, als er über Prettis Tod sprach, so Variety. Er bezeichnete ICE-Agenten als "Schlägertypen, die niederträchtige, herzlose und sogar kriminelle Handlungen begehen".
Die Erschießung von Pretti ist eine von zwei kürzlichen tödlichen Schießereien in Minneapolis, an denen Bundesbeamte beteiligt waren. Am 7. Januar wurde Renee Good ebenfalls von Bundesbeamten während einer Welle von Agenten in Minnesota im Rahmen einer Einwanderungsrazzia getötet, so Time. Videobeweise in beiden Fällen deuten darauf hin, dass Bundesbeamte möglicherweise Protokolle ignoriert oder missachtet haben.
Diese Vorfälle haben zu wachsenden Bedenken unter Rechtsexperten, Gesetzgebern und der Öffentlichkeit geführt, dass ICE und die Grenzschutzbehörde rücksichtslos und außerhalb der Normen der Strafverfolgung agieren, berichtete Time. In ganz Minnesota gab es Berichte darüber, dass Einwanderungsbeamte US-Bürger und legale Einwanderer verhafteten.
Die Trump-Regierung hat auf die Schießereien reagiert, indem sie die Opfer verunglimpfte, die Fakten falsch darstellte und sich weigerte, mit lokalen Ermittlern zusammenzuarbeiten, so Time. Obwohl Trump sich zuvor für Waffenrechte eingesetzt hatte, hat er offenbar seine Basis verraten, um ICE zu verteidigen, so Time.
Die Kontroverse kommt sechs Jahre, nachdem Mark und Patricia McCloskey, ein Paar, das Bekanntheit erlangte, weil es in St. Louis mit Waffen auf Black Lives Matter-Demonstranten zielte, gewarnt hatte, dass eine demokratische Regierung hinter Waffenbesitzer her sein könnte. Nun hat Mark McCloskey eine ähnliche Ansicht geäußert und erklärt: "Verabschiedet euch vom Zweiten Verfassungszusatz. Wieder einmal nutzt die Regierung eine Krise, um euch eure Rechte zu nehmen", so Time.
Das Justizministerium hat sich noch nicht zu der Untersuchung geäußert. Die Situation in Minneapolis bleibt angespannt, da Gemeindemitglieder und Aktivisten mehr Rechenschaftspflicht und Transparenz von den Bundesstrafverfolgungsbehörden fordern.
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