Hunderte Tote nach Schiffsunglück im Mittelmeer inmitten eines Zyklons befürchtet
Schätzungsweise 380 Menschen sind letzte Woche im Mittelmeer ertrunken, als sie versuchten, nach Europa überzusetzen, so die italienische Küstenwache. Die Tragödie ereignete sich, als der Zyklon Harry Süditalien und Malta heimsuchte und massive Wellen erzeugte. Maltesische Behörden bestätigten ein Schiffsunglück, bei dem schätzungsweise 50 Menschen ums Leben kamen; nur eine Person überlebte und wurde in Malta ins Krankenhaus eingeliefert, so The Guardian. Der Vorfall verdeutlicht die gefährlichen Bedingungen, denen Migranten bei dem Versuch, das Mittelmeer zu überqueren, ausgesetzt sind.
Das Schiffsunglück ereignete sich am Freitag inmitten der schweren Wetterbedingungen, die durch den Zyklon Harry verursacht wurden, der auch die Ostküste Siziliens heimsuchte. Die hohen Wellen, die durch den Zyklon entstanden, machten die ohnehin schon gefährliche Überfahrt noch tückischer.
Dieser Vorfall ist der jüngste in einer Reihe von Tragödien im Mittelmeer, einer wichtigen Route für Migranten und Flüchtlinge, die von Afrika und dem Nahen Osten nach Europa gelangen wollen. Die Vereinten Nationen und andere internationale Organisationen haben wiederholt verstärkte Anstrengungen gefordert, um solche Todesfälle zu verhindern, einschließlich der Bereitstellung sichererer Migrationswege und der Bekämpfung der Ursachen, die Menschen dazu bringen, ihr Leben auf See zu riskieren.
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