Ex-Olympiasieger plädiert auf nicht schuldig in Anklage wegen Drogenhandels und Mordes
Ryan Wedding, ein ehemaliger Olympiasieger im Snowboarden aus Kanada, plädierte am Montag vor einem US-Gericht auf nicht schuldig in Anklagen wegen des Betriebs eines internationalen Drogenhandelsrings und der Inszenierung mehrerer Morde, wie Euronews berichtete. Der 44-Jährige, auch bekannt als "El Jefe", "Giant" und "Public Enemy", wurde letzte Woche in Mexiko verhaftet, nachdem er sich dort über ein Jahrzehnt versteckt gehalten hatte, so US-Behörden. Anschließend wurde er zu seinem Gerichtstermin nach Kalifornien geflogen.
Wedding wird beschuldigt, Kokain zwischen den Vereinigten Staaten und Kanada transportiert und die Tötung eines Bundeszeugen in Kolumbien angeordnet zu haben, berichtete Euronews. Er stand auf der Liste der 10 meistgesuchten Verbrecher des FBI.
Weitere Nachrichtenentwicklungen:
In anderen Nachrichten wird erwartet, dass der Chef der US-Grenzschutzbehörde, Greg Bovino, zusammen mit anderen Beamten am Dienstag Minneapolis verlässt, berichtete Euronews. Dies folgt auf Kritik im Zuge einer zweiten tödlichen Schießerei durch Bundesbeamte inmitten des Durchgreifens der Trump-Regierung gegen Einwanderung in der Stadt. Präsident Donald Trump hat zugestimmt, die bundesstaatliche Präsenz in Minneapolis zu reduzieren und Bovino durch den Grenzzar Tom Homan zu ersetzen, so Euronews.
Unterdessen wurde in Deutschland eine Frau, die im vergangenen Jahr 15 Menschen am Hamburger Hauptbahnhof erstochen hatte, dauerhaft in eine psychiatrische Klinik eingewiesen, berichtete Euronews. Das Gericht entschied, dass die 39-jährige Frau, bei der Schizophrenie diagnostiziert worden war, für den Angriff vom 23. Mai nicht strafrechtlich zur Verantwortung gezogen werden könne. Laut einem Gerichtssprecher stahl die Frau ein Messer aus einer Drogerie und griff Fahrgäste an, die während der abendlichen Hauptverkehrszeit am Freitag auf einem Bahnsteig warteten, wobei mindestens vier ihrer Opfer schwer verletzt wurden.
In der Tech-Welt gab Northwood Space, ein in Kalifornien ansässiges Startup, das sich auf bodengestützte Kommunikationsinfrastruktur konzentriert, am Dienstag bekannt, dass es eine Serie-B-Finanzierungsrunde in Höhe von 100 Millionen Dollar abgeschlossen hat, berichtete TechCrunch. Die Runde wurde von Washington Harbour Partners geleitet und von Andreessen Horowitz mitgeleitet. Northwood Space hat außerdem einen Vertrag mit der United States Space Force über 49,8 Millionen Dollar abgeschlossen, um bei der Modernisierung des Satellitenkontrollnetzwerks zu helfen, so TechCrunch.
Außerdem wird das südkoreanische Startup Edenlux sein Wellnessgerät gegen Augenbelastung in den USA auf den Markt bringen, berichtete TechCrunch. Das von CEO Sungyong Park gegründete Unternehmen will Augen- und Ohrgesundheitsprobleme angehen, die durch bildschirmlastige digitale Lebensstile verursacht werden. Parks persönliche Erfahrung als Militärarzt, der Sehprobleme hatte, inspirierte die Mission des Unternehmens, so TechCrunch.
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