Trump erhöht Zölle auf südkoreanische Importe inmitten von Kritik am Handelsabkommen
Washington D.C. – US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, die Zölle auf südkoreanische Importe auf 25 % zu erhöhen, und wirft Seoul vor, sich nicht an ein im letzten Jahr erzieltes Handelsabkommen zu halten. Die erhöhten Abgaben werden laut Trumps Social-Media-Post eine Reihe von Produkten betreffen, darunter Automobile, Holz und Pharmazeutika.
Trump erklärte, dass südkoreanische Gesetzgeber das Abkommen nur langsam genehmigt hätten, während die USA rasch gehandelt hätten, um ihre Zölle zu senken. Der Schritt erfolgt, da die Spannungen zwischen den beiden Ländern über Handelsabkommen zunehmen.
Südkorea reagierte mit der Erklärung, es habe keine offizielle Mitteilung über die Zollerhöhung erhalten und strebe dringende Gespräche mit Washington an, um die Angelegenheit zu erörtern. Berichten zufolge brachen die Aktien koreanischer Autohersteller nach Trumps Ankündigung kurzzeitig ein.
Die Zölle, die zuvor bei 15 % lagen, werden nun auf "alle anderen Gegenseitigkeitszölle" angewendet, so Trump. Die Entscheidung des Präsidenten hat Bedenken hinsichtlich der Zukunft der Handelsbeziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und Südkorea geweckt.
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