Tech-Arbeiter protestieren gegen ICE nach Tötungen in Minneapolis
Nach zwei Tötungen in Minneapolis, Minnesota, die angeblich von Beamten der Einwanderungs- und Zollbehörde (ICE) begangen wurden, fordern Tech-Arbeiter ihre CEOs heraus, gegen die Behörde Stellung zu beziehen. Die erneute Prüfung erfolgt inmitten umfassenderer Bedenken hinsichtlich der Einwanderungspolitik der Trump-Regierung und der zunehmenden Militarisierung von ICE.
Der Auslöser für die Aktion der Tech-Arbeiter war der Tod von Renee Good und Alex Pretti in Minneapolis. Nach Goods Tod veröffentlichten mehr als 200 Mitarbeiter aus dem Silicon Valley einen Brief, in dem sie die Tech-Führungskräfte aufforderten, ihre Plattformen zu nutzen, um die Entfernung von ICE aus US-amerikanischen Städten zu fordern, so Time. Nach Prettis Tod gewann der Brief weiter an Bedeutung und sammelte über 450 Unterschriften von Mitarbeitern von Unternehmen wie Google, Amazon und TikTok, berichtete Time. In dem Brief wird argumentiert, dass Tech-Führungskräfte eine einzigartige Fähigkeit besitzen, Präsident Trump zu beeinflussen, und sie werden aufgefordert, "zum Telefon zu greifen", so Time.
Die Tötungen ereigneten sich vor dem Hintergrund erhöhter ICE-Aktivitäten in Minneapolis. Vox berichtete, dass Beamte mit Masken und Plattenträgern zunehmend sichtbar geworden sind, was einen Trend widerspiegelt, der im Vorjahr in Chicago begann. Vox merkte auch an, dass diese Aktionen Teil einer umfassenderen Transformation von ICE unter der Trump-Regierung sind, die durch erhöhte Mittel und einen stärker militarisierten Ansatz bei der Durchsetzung der Einwanderungsbestimmungen gekennzeichnet ist.
Das Ministerium für Innere Sicherheit (DHS) untersucht Berichten zufolge den Tod von Alex Pretti, so Vox. Vox charakterisierte die Reaktion der Trump-Regierung auf Prettis Tod jedoch als einen Versuch, ihn "unter den Teppich zu kehren".
Die verstärkte Kontrolle von ICE erfolgt auch inmitten anderer internationaler Nachrichten. Der chinesische Staatschef Xi Jinping hat laut Vox systematisch hochrangige Militärführer gesäubert. Unterdessen hat das chinesische KI-Unternehmen XPeng kürzlich seinen neuen humanoiden Roboter IRON vorgestellt, so Time.
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