Internationale Spannungen nehmen zu, da Nordkorea sein Nukleararsenal ausbaut und Mexiko Öllieferung nach Kuba storniert
Die Spannungen weltweit haben sich verschärft, da Nordkorea Pläne zur Erweiterung seines Nukleararsenals angekündigt hat, während Mexikos Präsidentin die Stornierung einer Öllieferung nach Kuba bestätigte, Entscheidungen, die internationale Besorgnis ausgelöst haben. Unterdessen wurde ein fünfjähriges US-amerikanisches Kind Berichten zufolge inmitten anhaltender Einwanderungsdebatten nach Honduras abgeschoben.
Der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un wird auf einer bevorstehenden Sitzung der Regierungspartei Pläne zur Stärkung der nuklearen Streitkräfte des Landes vorstellen, wie die Koreanische Zentrale Nachrichtenagentur (KCNA) am Mittwoch mitteilte. Diese Ankündigung erfolgte, nachdem Kim eine Reihe von Raketentests beaufsichtigt hatte, die die Region beunruhigt haben. Kim hat die Erweiterung und Modernisierung seiner nuklearen Fähigkeiten angeordnet, so staatliche Medien.
In der westlichen Hemisphäre bestätigte Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum am Dienstag die Stornierung einer Öllieferung nach Kuba. Sie betonte, dass die Entscheidung eine souveräne sei und keine Reaktion auf den Druck der USA. Treibstoffknappheit verursacht in Kuba zunehmend schwere Stromausfälle, und Mexiko ist seit der Blockade der Lieferungen durch die USA der größte Öllieferant der Insel.
Zusätzlich zu der komplexen geopolitischen Lage warnte der türkische Außenminister Hakan Fidan vor einem möglichen Angriff der USA auf den Iran und forderte Washington und Teheran auf, ihre Probleme diplomatisch zu lösen. In einem Interview mit Al Jazeera forderte Fidan regionale Zusammenarbeit, da die USA inmitten der zunehmenden Spannungen mit dem Iran militärische Mittel im Nahen Osten ansammeln. Fidan betonte, dass ein Angriff auf den Iran "falsch" wäre, und plädierte für einen schrittweisen diplomatischen Ansatz.
In den Vereinigten Staaten sorgen Einwanderungsrichtlinien weiterhin für Kontroversen. Ein fünfjähriges Mädchen, Génesis Ester Gutiérrez Castellanos, eine US-Bürgerin, wurde laut The Guardian am 11. Januar zusammen mit ihrer Mutter, Karen Guadalupe Gutiérrez Castellanos, nach Honduras abgeschoben. Génesis war Berichten zufolge noch nie zuvor in Honduras gewesen. Der Visumsantrag der Mutter ist noch nicht entschieden, und sie plant, ihre Tochter bald in Begleitung eines anderen Verwandten in die USA zurückzuschicken. "Der Tag, an dem ich mich von meiner Tochter trenne, wird der schmerzhafteste meines Lebens sein", sagte Genesiss Mutter.
In Venezuela wird über Wirtschaftsreformen gesprochen. Einige fragen sich, ob Delcy Rodríguez ein lateinamerikanischer Deng Xiaoping werden könnte, der eine Ära der Reform und Öffnung nach dem Vorbild des chinesischen Booms nach Mao gestaltet.
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