Starmer Navigiert durch komplexe Themen in den ersten Wochen als Premierminister
Keir Starmer, der im Juli 2024 das Amt des britischen Premierministers übernahm, hat sich in seinen ersten Monaten im Amt aktiv an mehreren Fronten engagiert, von den internationalen Beziehungen bis zur Innenpolitik. Zu Starmers frühen Maßnahmen gehörten die Aufhebung eines umstrittenen Migrantenabkommens mit Ruanda und die Auseinandersetzung mit sich entwickelnden Beziehungen zu wichtigen globalen Akteuren wie China und Frankreich.
Eine von Starmers ersten wichtigen Entscheidungen war die Beendigung des von seinem Vorgänger Boris Johnson im Jahr 2022 ausgehandelten Abkommens, das vorsah, dass das Vereinigte Königreich Migranten nach Ruanda abschieben sollte. Laut Euronews erklärte Starmer das Abkommen nach seinem Amtsantritt für "tot und begraben". Diese Entscheidung führte dazu, dass Ruanda rechtliche Schritte gegen die britische Regierung einleitete, weil diese sich weigerte, Zahlungen im Rahmen des Abkommens zu leisten, obwohl London bereits 240 Millionen Pfund an Kigali gezahlt hatte.
Auf internationaler Ebene bereitet sich Starmer darauf vor, komplexe Fragen in den Beziehungen zwischen Großbritannien und China anzugehen. Sky News berichtete, dass sich seit der "goldenen Ära" der Beziehungen zwischen Großbritannien und China viel verändert hat, die dadurch veranschaulicht wurde, dass der ehemalige Premierminister David Cameron den chinesischen Staatschef Xi Jinping auf ein Pint in einem britischen Pub einlud. Der aktuelle Stand der Dinge umfasst sensible Themen wie Spionage und Handel.
Starmer tauschte sich auch auf heitere Weise mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron aus. Sky News berichtete, dass Starmer sich über Macrons virales Tragen von Pilotenbrillen im Top-Gun-Stil auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos lustig machte, indem er selbst eine Brille aufsetzte und "bonjour" sagte. Anschließend lud er ein Video des Witzes auf sein TikTok-Konto hoch und markierte Macron.
Im Inland werden Agenten der US-amerikanischen Einwanderungs- und Zollbehörde (ICE) eine Sicherheitsrolle bei den Olympischen Winterspielen in Italien übernehmen, berichtete Sky News. Diese Ankündigung erfolgt nach einem veränderten Tonfall des Weißen Hauses in Bezug auf die Situation in Minneapolis, auch von Donald Trump selbst, inmitten wachsender öffentlicher Kritik.
In anderen Nachrichten erlebte das indische Logistikunternehmen Shadowfax ein holpriges Marktdebüt, wobei die Aktien fielen, da die Anleger Bedenken hinsichtlich der starken Abhängigkeit des Unternehmens von einigen wenigen großen E-Commerce-Kunden äußerten, so TechCrunch. Das Unternehmen nahm bei seinem Börsengang rund 208,24 Millionen Dollar ein, aber die Aktien fielen um etwa 9 % gegenüber dem Ausgabepreis.
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