Spanien will illegalen Einwanderern legalen Status gewähren
Die spanische Regierung gab am Dienstag bekannt, dass sie potenziell Hunderttausenden von Einwanderern, die ohne Genehmigung im Land leben und arbeiten, einen legalen Status gewähren wird. Der Schritt, über den die Associated Press berichtete, positioniert Spanien im Gegensatz zu der zunehmend harten Einwanderungspolitik der Vereinigten Staaten und eines Großteils Europas.
Die Entscheidung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die mexikanische Präsidentin Claudia Sheinbaum am Dienstag erklärte, dass ihre Regierung die Öllieferungen nach Kuba zumindest vorübergehend eingestellt habe. Laut Associated Press beschrieb Sheinbaum die Pause als Teil allgemeiner Schwankungen der Ölversorgung und als eine "souveräne Entscheidung", die nicht unter dem Druck der Vereinigten Staaten getroffen wurde.
In anderen internationalen Nachrichten schlossen die Europäische Union und Indien ein bahnbrechendes Handelsabkommen ab. Der indische Premierminister Narendra Modi nannte es laut NPR "die Mutter aller Deals". Das Abkommen zielt darauf ab, den Handel zwischen der EU und Indien anzukurbeln, und für Europa wird es als eine Möglichkeit gesehen, sich gegen unberechenbare Beziehungen zu den USA abzusichern.
Unterdessen äußerten Aktivisten Bedenken, dass neue US-Visabeschränkungen für Palästinenser der Diplomatie schaden würden. NPR berichtete, dass Palästinenser sich nicht mehr mit Dokumenten der Palästinensischen Autonomiebehörde für ein US-Visum bewerben können. Aktivisten sagen, dies sei ein weiteres Zeichen dafür, dass die Trump-Administration die Palästinenser an den Rand drängt.
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