Tech-Branche erlebt Boom bei KI-Infrastruktur, Atomkraft und Kompetenzzertifizierungen
Die Tech-Branche erlebt laut aktuellen Berichten einen Aufschwung in mehreren Schlüsselbereichen, darunter KI-Infrastruktur, Atomkraft und KI-Kompetenzzertifizierungen. TechCrunch hob diese Trends hervor und verwies auf erhöhte Investitionen in Kernbrennstoffe, die anhaltende Nachfrage nach KI-Hardware und neue Möglichkeiten für Fachkräfte, ihre KI-Kenntnisse zu demonstrieren.
Die Nachfrage nach KI-Infrastruktur treibt weiterhin das Wachstum in der Halbleiterindustrie voran. Nvidia, ein wichtiger Akteur im Bereich KI-Hardware, hat laut TechCrunch eine Wertsteigerung erfahren, da Unternehmen Rechenzentren bauen und GPUs kaufen. ASML, ein niederländisches Unternehmen für Fotolithografie und der einzige Anbieter von EUV-Anlagen, die für die Herstellung modernster Chips benötigt werden, profitiert ebenfalls von diesem Boom. "Wenn es ASML gut geht, liegt das daran, dass Unternehmen erwarten, viele Halbleiter zu verkaufen", berichtete TechCrunch.
Die steigende Nachfrage nach Strom durch KI-Unternehmen befeuert auch einen "Goldrausch bei der Atomkraft". Standard Nuclear, ein Unternehmen, das Kernbrennstoff für kleine modulare Reaktoren herstellt, hat kürzlich in einer von Decisive Point angeführten Serie-A-Runde 140 Millionen Dollar eingenommen, mit Beteiligung von Andreessen Horowitz, Chevron Technology Ventures und anderen, so TechCrunch. Die Runde wurde in zwei Tranchen von je 70 Millionen Dollar abgeschlossen, nachdem Standard Nuclear bestimmte Meilensteine erreicht hatte. Bis Ende 2025 hatten Nuklear-Startups 1,1 Milliarden Dollar eingenommen, allesamt für kleine modulare Reaktoren.
LinkedIn kündigte eine neue Partnerschaft an, die es Nutzern ermöglichen wird, offizielle Zertifizierungen in KI-Kompetenzen zu erwerben. Laut TechCrunch werden die Zertifizierungen Nutzungsdaten von KI-Apps wie Descript, Lovable, Replit und Relay.app nutzen. Diese Plattformen werden KI einsetzen, um die Fähigkeiten der Nutzer zu bewerten und Zertifikate auf der Grundlage von Nutzungsmustern, Produktergebnissen und Kenntnissen innerhalb der Tools zu erstellen. Die Zertifizierungen werden dann in den LinkedIn-Profilen der Nutzer angezeigt.
TechCrunch kündigte auch seine kommenden Veranstaltungen an, darunter den TechCrunch Founder Summit 2026 am 23. Juni in Boston. Der Gipfel bringt 1.100 Gründer und Investoren für einen Tag zusammen, der sich auf Wachstum, Ausführung und Skalierung konzentriert. Tickets sind jetzt zum niedrigsten Preis des Jahres erhältlich. Darüber hinaus findet die TechCrunch Disrupt 2026 vom 13. bis 15. Oktober im Moscone West in San Francisco statt. Limitierte Plus-One-Pässe sind bis zum 30. Januar zu einem reduzierten Preis erhältlich.
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