US-Aktionen ziehen inmitten innenpolitischer Kontroversen internationale Kritik auf sich
Washington D.C. – Die Vereinigten Staaten sahen sich am Mittwoch, dem 28. Januar 2026, sowohl im In- als auch im Ausland zunehmender Kritik ausgesetzt, da mehrere umstrittene Aktionen der Trump-Regierung ans Licht kamen. Dazu gehörten die Eskalation der Spannungen mit dem Iran, die Entführung des venezolanischen Präsidenten Nicolas Maduro, die Erschießung einer Intensivkrankenschwester durch ICE-Agenten und die Einführung von Gesichtserkennungstechnologie im Vereinigten Königreich, die mit Israel in Verbindung steht.
Außenminister Marco Rubio sagte am Mittwoch vor dem Ausschuss für auswärtige Beziehungen des Senats aus und verteidigte die Entführung des venezolanischen Präsidenten Nicolas Maduro durch die USA. Laut Al Jazeera wurde die Operation "auf breiter Front als eklatanter Verstoß gegen das Völkerrecht verurteilt". Rubios Aussage erfolgte, während die USA weiterhin wegen ihrer interventionistischen Politik in Lateinamerika in der Kritik stehen.
Auch die Spannungen mit dem Iran eskalierten, wobei Präsident Trump erklärte, die USA seien bereit, den Iran mit "Schnelligkeit und Gewalt" anzugreifen, wenn Teheran sich nicht seinen Forderungen unterwerfe, wie Al Jazeera berichtete. Die Angst vor einem möglichen US-Angriff auf den Iran hat sich nach Trumps Äußerung verstärkt, die an seine Drohungen gegen Venezuela erinnert.
Im Inland löste die Erschießung von Alex Pretti, einer 37-jährigen Intensivkrankenschwester, durch Agenten der Einwanderungs- und Zollbehörde (ICE) in Minneapolis Kontroversen aus. Sky News berichtete, dass Trump sich von Äußerungen seines Beraters Stephen Miller distanzierte, der Pretti als "möglicherweise Attentäter" bezeichnet hatte. Der Vorfall ereignete sich nur wenige Wochen, nachdem ein anderer ICE-Beamter in derselben Stadt die 37-jährige Renee Good getötet hatte, was die Kritik an den Taktiken der Behörde weiter anheizte.
Unterdessen kündigte die britische Innenministerin Shabana Mahmood die landesweite Einführung von Gesichtserkennungstechnologie im Vereinigten Königreich an. Al Jazeera berichtete, dass die verwendete Software von der israelischen Armee in Gaza eingesetzt wurde, um palästinensische Zivilisten aufzuspüren und zu entführen. Der Schritt hat Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes und des potenziellen Missbrauchs der Technologie geweckt.
In anderen Nachrichten gab Tyson Fury seine Rückkehr in den Boxsport bekannt, nachdem er sich vor einem Jahr zurückgezogen hatte. Sky News berichtete, dass der 37-jährige Schwergewichtsboxer am 11. April im Vereinigten Königreich einen Comeback-Kampf gegen Arslanbek Makhmudov bestreiten wird. Fury plant, in diesem Jahr dreimal zu kämpfen und trainiert in Thailand. Der Kampf wird auf Netflix übertragen.
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