Tech News Roundup: Raketenfehlstart, Notlandung und das Auftauchen von Challenger-Artefakten
Eine Reihe von Vorfällen im Luft- und Raumfahrt- sowie Technologiesektor haben diese Woche Schlagzeilen gemacht, darunter ein japanischer Raketenfehlstart, eine Notlandung eines NASA-Flugzeugs und das Wiederauftauchen von Artefakten des Space Shuttle Challenger.
Japans H3-Rakete, ein mittelschwerer bis schwerer Träger, erlitt während ihres achten Fluges einen Ausfall, der den erfolgreichen Einsatz des Navigationssatelliten Michibiki 5 verhinderte. Mehrere Nachrichtenquellen berichteten, dass die Anomalie auftrat, nachdem sich die Nutzlastverkleidung nicht korrekt abgetrennt hatte. Die Japan Aerospace Exploration Agency (JAXA) untersucht die Ursache des Fehlers und hat detaillierte Informationen veröffentlicht, darunter eine Fehlerbaumanalyse und Sensordaten, was laut Ars Technica für Startanbieter nach einer Raketenfehlfunktion ungewöhnlich ist.
In Houston führte ein NASA WB-57-Flugzeug am Dienstag eine Notlandung auf dem Ellington Field durch, da ein mechanisches Problem das Ausfahren des Fahrwerks verhinderte. Mehrere Nachrichtenquellen bestätigten, dass die Besatzung unverletzt blieb. Die NASA untersucht den Vorfall mit dem Flugzeug, das seit 1972 für wissenschaftliche Missionen eingesetzt wird, nachdem es ursprünglich 1944 für militärische Zwecke entwickelt wurde.
In einer separaten Entwicklung sind "Remove Before Flight"-Tags des Space Shuttle Challenger wieder aufgetaucht. Laut Ars Technica kaufte eine Person die Tags im Jahr 2010 auf eBay. Die leuchtend roten Tags mit der Aufschrift "Remove Before Flight" wurden vor dem verhängnisvollen Start der Challenger eingesammelt. Der derzeitige Besitzer versucht, die Geschichte der Tags zu dokumentieren und hofft, sie Museen, Bildungszentren und astronautischen Archiven zur Aufbewahrung zur Verfügung zu stellen.
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