Globale Nachrichtenübersicht: Flugzeugabsturz in Kolumbien, Erdrutsch in Sizilien und mehr
Eine Reihe bedeutender Ereignisse hat sich diese Woche weltweit ereignet, von einem tödlichen Flugzeugabsturz in Kolumbien über einen verheerenden Erdrutsch in Sizilien bis hin zu internationalen rechtlichen und politischen Entwicklungen.
In Kolumbien stürzte ein kleines Passagierflugzeug im Norden des Landes ab, wobei alle 15 Insassen, darunter ein Kongressabgeordneter, ums Leben kamen, berichtete Sky News am Donnerstag. Nach Angaben des kolumbianischen Verkehrsministeriums lokalisierten Rettungskräfte die Absturzstelle im bergigen ländlichen Gebiet von Norte de Santander in der Nähe der venezolanischen Grenze und "bestätigten bedauerlicherweise, dass es keine Überlebenden gab". Unter den Opfern befanden sich Diogenes Quintero, 36, ein Mitglied des Repräsentantenhauses für Catatumbo, und Carlos Salcedo, der sich um einen Sitz im Kongress bewarb, so Sky News.
Unterdessen verursachte im Süden Siziliens ein durch heftigen Regen ausgelöster Erdrutsch den Einsturz des Stadtrandes von Niscemi, was die Evakuierung von mehr als 1.500 Menschen erzwang, berichtete Sky News am Mittwoch. Die italienische Premierministerin Giorgia Meloni besuchte Niscemi, wo Dutzende von Häusern am Rande einer Klippe standen, nachdem der Boden darunter eingebrochen war, wodurch sie laut Sky News "unbewohnbar" wurden.
In anderen Nachrichten meldeten die Behörden, dass China elf Mitglieder einer in Myanmar ansässigen Mafia-Familie hingerichtet hat, weil sie 14 Menschen getötet und ein Verbrechersyndikat im Wert von mehr als 1 Milliarde Dollar betrieben hatten, so Sky News am Donnerstag. Die Mitglieder der Ming-Familie, darunter Ming Guoping, Ming Zhenzhen, Zhou Weichang, Wu Hongming und Luao Jianzhang, wurden im September wegen einer Reihe von Verbrechen, darunter illegaler Freiheitsentzug und Betrug, zum Tode verurteilt. Das Mittlere Volksgericht der Stadt Wenzhou gab die Hinrichtung in einer Erklärung bekannt, berichtete Sky News.
Auf internationaler Ebene behaupten Anwälte einer Gruppe französischer Staatsangehöriger, denen vorgeworfen wird, Teil des ISIL (ISIS) zu sein und von den Vereinigten Staaten aus Syrien in Gefängnisse im Irak verlegt worden zu sein, dass die Insassen dort Folter und unmenschlicher Behandlung ausgesetzt seien, berichtete Al Jazeera am Mittwoch. Die Anwälte Marie Dose und Matthieu Bagard besuchten die Angeklagten während eines kürzlichen Besuchs in Bagdad und sagten, ihre Mandanten seien in irakischer Haft misshandelt worden, so französische Medienberichte, die von Al Jazeera zitiert wurden.
In Osteuropa gab die Ukraine bekannt, dass sie die Leichen von 1.000 Soldaten aus Russland im Rahmen des jüngsten Austauschs der im Krieg Getöteten erhalten habe, berichtete Al Jazeera am Donnerstag. Russland und die Ukraine bestätigten den Austausch und bezeichneten ihn als Teil laufender Vereinbarungen, die zu Beginn des Krieges getroffen wurden, um Familien die Möglichkeit zu geben, die auf dem Schlachtfeld Getöteten zu beerdigen, so Al Jazeera. Der Konflikt, der nun fast vier Jahre andauert, fordert weiterhin einen hohen Tribut von beiden Seiten.
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