Hier ist der Nachrichtenartikel:
Israelischer Beamter akzeptiert angeblich Hamas-Angabe von 70.000 Kriegstoten
Israelische Medien berichteten, dass eine hochrangige Sicherheitsquelle erklärte, das Militär akzeptiere, dass während des Krieges in Gaza mehr als 70.000 Palästinenser getötet wurden, so BBC World. Dies stellt möglicherweise eine Abkehr von der bisherigen israelischen Skepsis gegenüber den vom Hamas-geführten Gesundheitsministerium veröffentlichten Zahlen dar.
Das Eingeständnis erfolgt inmitten des andauernden Konflikts, der nach dem von der Hamas geführten Angriff auf Südisrael am 7. Oktober 2023 begann, bei dem laut BBC World etwa 1.200 Menschen getötet und 251 Geiseln genommen wurden. Israel reagierte mit einer Militäroffensive in Gaza, bei der mehr als 71.660 Menschen starben.
Während Israel die von der Hamas vorgelegten Zahlen zuvor angezweifelt hatte, haben die Vereinten Nationen und andere Menschenrechtsgruppen sie als zuverlässig eingestuft, und sie wurden von internationalen Medien weithin zitiert, so BBC World. Der grösste Teil von Gaza wurde durch den Krieg in Schutt und Asche gelegt.
Andere globale Entwicklungen
In anderen Nachrichten stellt der Iran seinen Bürgern nach fast drei Wochen schwerer Abschaltungen schrittweise den Internetzugang wieder her, so BBC Technology. Das Land kappte am 8. Januar den Internetzugang, ein Schritt, der weithin als Versuch interpretiert wurde, Informationen über ein hartes Durchgreifen der Regierung gegen Demonstranten zu unterdrücken. Der iranische Aussenminister Abbas Araghchi erklärte, das Internet sei als Reaktion auf das blockiert worden, was er als "terroristische Operationen" bezeichnete, so BBC Technology. Während ein Teil des Zugangs wiederhergestellt wurde, deuten unabhängige Analysen darauf hin, dass ein grosser Teil des Landes weiterhin effektiv von der Aussenwelt abgeschnitten ist. Die Abschaltung betraf die 92 Millionen Bürger des Iran.
Venezuelas Nationalversammlung hat eine Reform des Kohlenwasserstoffgesetzes des Landes verabschiedet, die privaten Unternehmen, einschliesslich ausländischen Firmen, mehr Autonomie im Ölsektor einräumen wird, so BBC Business. Die Reform soll den Weg für verstärkte ausländische Investitionen in Venezuelas riesige Ölreserven ebnen. US-Präsident Donald Trump hat US-Ölkonzerne gedrängt, trotz jahrzehntelanger Misswirtschaft, Unterinvestition und eines noch ungewissen politischen Klimas in Venezuelas riesige Ölreserven zu investieren.
Unterdessen haben Minister in Grossbritannien Forderungen nach Entschädigung für Frauen abgelehnt, die von Änderungen des staatlichen Rentenalters betroffen sind, so BBC Business. Die Regierung prüfte den Fall nach dem Bekanntwerden eines neuen Dokuments erneut, kam aber zu dem Schluss, dass keine Entschädigung gezahlt werden sollte. Aktivistinnen, darunter die Gruppe Women Against State Pension Inequality (Waspi), argumentieren, dass 3,6 Millionen Frauen, die in den 1950er Jahren geboren wurden, nicht ordnungsgemäss über die Anhebung ihres staatlichen Rentenalters informiert wurden, wodurch es an das der Männer angeglichen wurde. Angela Madden, die die Waspi-Kampagne seit Jahren leitet, sagte, die jüngste Entscheidung zeige "völlige Verachtung" für die Betroffenen, so BBC Business.
Als Reaktion auf Verzögerungen bei Rentenzahlungen für pensionierte Beamte bietet die Regierung zinslose Darlehen von bis zu 10.000 £ für diejenigen an, die mit finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen haben, so BBC Business. Kabinettsminister Nick Thomas-Symonds sagte gegenüber Abgeordneten, die Wartezeiten für pensionierte Beamte seien "völlig und absolut inakzeptabel", so BBC Business. Die Regierung sagte, dass rund 8.500 Menschen Probleme mit Rentenzahlungen hatten, seit Capita im Dezember die Verwaltung des Civil Service Pension Scheme übernommen hat. Capita hat sich bei den Betroffenen entschuldigt und erklärt, dass das Unternehmen einen Rückstand von 86.000 Fällen geerbt habe, so BBC Business.
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