Trump nominiert Kevin Warsh als Vorsitzenden der Federal Reserve
Präsident Donald Trump gab am Freitag bekannt, dass er Kevin Warsh als nächsten Vorsitzenden des Federal Reserve Board nominieren wird, ein Schritt, der eine Verschiebung der Geldpolitik signalisieren könnte. Trump gab die Ankündigung auf seiner Truth Social-Plattform bekannt und erklärte, er kenne Kevin schon seit langer Zeit und habe keinen Zweifel daran, dass er als einer der GROSSEN Fed-Vorsitzenden in die Geschichte eingehen werde, vielleicht sogar als der beste, so ABC News. Warsh soll die Nachfolge von Jerome Powell antreten, dessen Amtszeit im Mai 2026 ausläuft.
Warsh, 55, war von 2006 bis 2011 Gouverneur der Federal Reserve, eine Zeit, die die Finanzkrise von 2008 einschloss, so CBS News. Er wurde von dem ehemaligen Präsidenten George W. Bush in den Vorstand der Fed berufen. Während dieser Zeit war er ein Top-Berater des damaligen Fed-Vorsitzenden Ben Bernanke und fungierte als Verbindungsmann zwischen der Zentralbank und der Wall Street, berichtete ABC News.
Trumps Entscheidung kommt, nachdem er Powell während seiner zweiten Amtszeit zunehmend kritisiert, den Fed-Chef regelmäßig herabgesetzt und ihn gedrängt hatte, die Zinssätze zu senken, wie CBS News anmerkte. Warshs Nominierung deutet auf eine mögliche Richtungsänderung für die Politik der Zentralbank hin.
In den letzten Jahren hat Warsh mit dem milliardenschweren Investor Stanley Druckenmiller zusammengearbeitet und akademische Positionen innegehabt, unter anderem an der Hoover Institution, berichtete CBS News. Seine Erfahrung umfasst die Bewältigung der Komplexität der Finanzkrise von 2008, die sich als wertvoll erweisen könnte, da die Fed vor aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen steht.
Die Nominierung von Warsh wird nun dem Senat zur Bestätigung vorgelegt. Wenn er bestätigt wird, wird er eine Federal Reserve leiten, die sich in einer komplexen wirtschaftlichen Landschaft bewegt, wie CBS News anmerkte. Trump äußerte sich zuversichtlich in Bezug auf Warshs Fähigkeiten und erklärte: "Er wird Sie niemals im Stich lassen", so ABC News.
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