ICE entlässt 5-jährigen ecuadorianischen Jungen inmitten der Einwanderungsdebatte
Der fünfjährige Liam Conejo Ramos und sein Vater wurden nach einer richterlichen Anordnung, die ihre Inhaftierung kritisierte, aus der ICE-Haft in Texas entlassen, wie mehrere Nachrichtenquellen bestätigten. Das Paar war im Januar in Minnesota unter umstrittenen Behauptungen wegen Verstoßes gegen das Einwanderungsgesetz inhaftiert worden, nachdem es 2024 aus Ecuador in die USA eingereist war.
Der Fall löste landesweite Empörung und Proteste aus und verdeutlichte die umstrittene Natur der Einwanderungsdurchsetzung und ihre Auswirkungen auf Familien. Der Abgeordnete Joaquin Castro begleitete sie zurück nach Minnesota, wie CBS News berichtete. Die Umstände ihrer Einreise in die USA und der anschließenden Inhaftierung sind weiterhin umstritten.
Es kamen widersprüchliche Angaben zur Rechtmäßigkeit ihrer Einreise und dazu, ob sie versucht hatten, vor den Behörden zu fliehen. DHS-Beamte beteuern, dass ICE es nicht auf das Kind abgesehen habe und dass die Regierung sich weiterhin der Durchsetzung der Einwanderungsgesetze verpflichtet fühle, berichtete CBS News.
Die Inhaftierung erfolgte, nachdem das Paar 2024 aus Ecuador in die USA eingereist war. Die richterliche Anordnung zu ihrer Freilassung erfolgte nach wochenlangem wachsenden Druck von Interessengruppen und besorgten Bürgern. Der Fall ist zu einem zentralen Punkt in der laufenden Debatte über Einwanderungspolitik und -durchsetzung geworden, insbesondere in Bezug auf die Behandlung von Kindern und Familien, die Asyl suchen.
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