Todeszahl bei Barbrand in der Schweiz steigt, Iran erlebt Internetausfall und Polen meldet zugefrorene Ostsee
Die Zahl der Todesopfer des Brandes in der Silvesternacht in der Bar Le Constellation in Crans-Montana, Schweiz, ist laut Euronews auf 41 gestiegen, nachdem ein 18-Jähriger, der bei dem Brand verletzt wurde, gestorben ist. Das Feuer, das sich in den frühen Morgenstunden des 1. Januar 2026 ereignete, forderte zudem 116 Verletzte, von denen viele Teenager waren.
Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass das Feuer wahrscheinlich durch Wunderkerzen verursacht wurde, die schallabsorbierenden Schaumstoff an der Decke der überfüllten Bar entzündeten. Die meisten Opfer waren jung, einige erst 14 Jahre alt, berichtete Euronews.
Unterdessen erlebte der Iran nach Ausbruch von Protesten Anfang Januar den längsten Internetausfall des Landes, wie The Verge berichtete. Das iranische Regime schaltete das Internet ab, um die Ausbreitung der Proteste zu stoppen. Sarah Jeong von The Verge merkte an, dass die Abschaltung zwar die Verbreitung von Informationen innerhalb und außerhalb des Iran verlangsamte, die Proteste aber nicht stoppte.
In Polen sorgten extreme Kälte für seltene Winterszenen an der Ostseeküste. Euronews berichtete, dass Besucher am Samstag an einen zugefrorenen Strand in Mikoszewo, Nordpolen, strömten, als die Temperaturen stark sanken, wobei Vorhersagen vor Tiefstwerten von fast minus 20 Grad Celsius warnten. Große Teile der Küstenlinie und der Weichselmündung waren mit Eis bedeckt, was Menschenmassen anzog, die am Strand entlanggingen und Fotos von der ungewöhnlichen Winterlandschaft machten. Besucher beschrieben die Szene als beeindruckend und in diesem Ausmaß selten, obwohl ähnliche Bedingungen gelegentlich vorkommen.
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