Gazas Grenzübergang Rafah inmitten geopolitischer und wirtschaftlicher Entwicklungen wieder geöffnet
Der Grenzübergang Rafah zwischen Gaza und Ägypten wurde am Montag wieder geöffnet, wie BBC World berichtete, nachdem er seit Mai 2024, als israelische Streitkräfte die Gazaseite einnahmen, weitgehend geschlossen war. Die Wiedereröffnung, die ursprünglich für die erste Phase des Waffenstillstandsplans von Präsident Donald Trump zwischen Israel und Hamas im Oktober vorgesehen war, verzögerte sich bis zur Rückgabe der Leiche der letzten israelischen Geisel im Gazastreifen in der vergangenen Woche. Kranke und verwundete Palästinenser aus Gaza sind bereits in Ägypten angekommen.
In anderen Nachrichten erlebten die Gold- und Silberpreise einen volatilen Handelstag, berichtete BBC Business. Die Spot-Goldpreise fielen zeitweise um fast 10, während Silber um 15 einbrach, bevor sich beide Metalle etwas erholten. Die Preise hatten zuvor im Januar Rekordhöhen erreicht, da Investoren inmitten geopolitischer Unsicherheiten nach "sicheren Häfen" suchten. Der Preisverfall am Freitag folgte auf die Nominierung von Kevin Warsh, einem ehemaligen Zentralbankgouverneur, durch Präsident Donald Trump zum neuen Vorsitzenden der US-Notenbank Federal Reserve. Gold erholte sich dann und lag bei 4, nachdem es im asiatischen Handel am Montag eingebrochen war.
Inzwischen können britische Autofahrer im Rahmen eines Regierungsprogramms die Kraftstoffpreise an verschiedenen Tankstellen vergleichen, berichtete BBC Business. Garagen und Tankstellen sind nun verpflichtet, ihre Preise innerhalb von 30 Minuten an Drittanbieter-Apps und -Websites zu melden. Schatzkanzlerin Rachel Reeves sagte, das Fuel Finder Scheme könne dem durchschnittlichen Haushalt 40 pro Jahr sparen. Automobilverbände wiesen darauf hin, dass Autofahrer je nach Standort bis zu 20 Pence pro Liter mehr für Kraftstoff bezahlen müssen. Das Fuel Finder Scheme wird es "Autofahrern ermöglichen, die besten Angebote zu finden und den Wettbewerb anzukurbeln, da die Kraftstoffhändler um Kunden konkurrieren", so BBC Business.
In Madagaskar hat der Zyklon Fytia erhebliche Schäden verursacht, berichtete The Guardian. Mindestens drei Menschen sind gestorben, und fast 30.000 sind von Überschwemmungen betroffen. Schätzungsweise könnten in den nächsten Tagen mehr als 40.000 Häuser überflutet werden. Der Sturm, der erste tropische Sturm der Saison, könnte 150 mm Regen bringen. Auch Osteuropa erlebt extremes Wetter mit möglichen nächtlichen Tiefstwerten von -30 °C.
Unabhängig davon reflektierte Faisal Islam von BBC Business ein Gespräch mit dem verstorbenen Alistair Darling, Schatzkanzler unter Gordon Brown, über die Finanzkrise von 2009. Im Mittelpunkt des Gesprächs stand Darlings "schmerzhaftes und wütendes Telefongespräch" mit Jamie Dimon, dem Vorstandsvorsitzenden von JP Morgan, nachdem die britische Regierung Pläne zur Besteuerung von Bankerboni angekündigt hatte. Details zum Hintergrund und Kontext dieses Anrufs scheinen sich in der Epstein-Akte zu befinden.
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