Tech-Welt voller Aufregung über Deepfakes, Fortschritte bei EV-Batterien, Handelsspannungen, Debatten über Vermögenssteuer und die Beziehung zwischen Nvidia und OpenAI
Die Technologie- und Wirtschaftslandschaft war diese Woche aktiv, mit Entwicklungen, die von KI-Deepfakes über Batterien für Elektrofahrzeuge bis hin zu Auswirkungen der Handelspolitik, Kontroversen um die Vermögenssteuer und der Beziehung zwischen Nvidia und OpenAI reichten.
Eine neue Analyse ergab, dass ein Marktplatz namens Civitai, der von Andreessen Horowitz unterstützt wird, die Erstellung von maßgeschneiderten KI-Deepfakes von echten Frauen erleichterte. Laut einer Studie von Forschern der Stanford University und der Indiana University kauften Nutzer benutzerdefinierte Anweisungsdateien, um Promi-Deepfakes zu generieren, von denen einige dazu dienten, pornografische Bilder zu erstellen, die von der Seite verboten wurden. Die Studie untersuchte Nutzeranfragen für Inhalte, sogenannte "Bounties", zwischen Mitte 2023 und Ende 2024 und stellte fest, dass ein erheblicher Teil animierte Inhalte anforderte.
Der Markt für Elektrofahrzeuge (EV) setzte sein rasantes Wachstum fort, wobei EVs im Jahr 2025 über ein Viertel der Neuwagenverkäufe weltweit ausmachten, gegenüber weniger als 5 % im Jahr 2020, so MIT Technology Review. China war mit über 50 % der Neuwagenverkäufe, die batterieelektrisch oder Plug-in-Hybride waren, führend. Auch in Europa war die Akzeptanz hoch, wobei im Dezember mehr rein elektrische Fahrzeuge auf die Straße kamen als benzinbetriebene. Die USA hinkten hinterher und verzeichneten einen leichten Umsatzrückgang gegenüber 2024. Da EVs immer weiter verbreitet sind, expandiert auch die Batterieindustrie, wobei in den kommenden Jahren weitere Fortschritte erwartet werden.
Auch die Handelspolitik blieb ein wichtiges Thema. Lisa Shalett, Chief Investment Officer von Morgan Stanley Wealth Management, erklärte, dass eine mögliche zweite Trump-Administration "offengelegt hat, wie Amerika den neuen Exzeptionalismus aufgebaut hat". Sie deutete an, dass andere Länder nun beginnen würden, ihre eigene wirtschaftliche Feuerkraft gegen Handelspartner einzusetzen. Shalett erklärte, dass Amerikas gesunde Wirtschaft durch geldpolitische Anreize, fiskalische Anreize und importierte Disinflation aus dem Handel mit China untermauert worden sei, eine Kombination, die "in den letzten 15 Jahren außerordentlich stark für Unternehmensgewinne und Wachstum war".
Der kalifornische Gouverneur Gavin Newsom äußerte weiterhin seine Bedenken hinsichtlich der vorgeschlagenen Vermögenssteuer für Milliardäre. In einem Interview mit Bloomberg Businessweek am vergangenen Donnerstag argumentierte Newsom, dass die Steuer dem Staat langfristig schaden könnte. "Tatsache ist, dass sie tatsächlich Investitionen in Bildung reduzieren wird", sagte er. "Sie wird Investitionen in Lehrer und Bibliothekare, Kinderbetreuung reduzieren. Sie wird Investitionen in Feuerwehr und Polizei reduzieren." Newsom glaubt, dass die Vermögenssteuer letztendlich zu einem Rückgang der Steuerbasis des Staates führen und die Einnahmen für soziale Dienstleistungen verringern würde. Seine Kommentare kamen, als einige Milliardäre im Staat ihre Absicht geäußert haben, umzuziehen, falls die Steuer eingeführt wird.
Schließlich ging Nvidia-CEO Jensen Huang auf Berichte über Unzufriedenheit mit dem Geschäftsansatz von OpenAI ein. In Gesprächen mit Reportern in Taiwan wies Huang einen Bericht des Wall Street Journal zurück, wonach er den Geschäftsansatz von OpenAI ablehne und sich Sorgen über die Konkurrenz von Alphabet und Anthropic mache. Er nannte den Bericht "Unsinn" und bekräftigte seine Unterstützung für OpenAI-CEO Sam Altman. Huang räumte zwar ein, dass eine Investition von 100 Milliarden Dollar nie eine Verpflichtung gewesen sei, erklärte aber, dass Nvidia weiterhin plane, eine "riesige Investition" in OpenAI zu tätigen. "Ich arbeite wirklich gerne mit Sam zusammen", sagte Huang.
Discussion
AI Experts & Community
Be the first to comment