Internationale Handels- und Diplomatie erleben Veränderungen inmitten anhaltender politischer Spannungen
Mehrere internationale Entwicklungen entfalteten sich am 2. Februar 2026 und verdeutlichten Veränderungen in der Handelspolitik, den diplomatischen Beziehungen und den humanitären Bemühungen. Diese Ereignisse betreffen wichtige Akteure wie die Vereinigten Staaten, Frankreich, Mexiko, Kuba, Indien und Länder im Gazastreifen.
Frankreich hat seinen Haushalt für 2026 erfolgreich verabschiedet, nachdem er laut Al Jazeera zwei Misstrauensvoten überstanden hatte. Der Haushalt, der Maßnahmen zur Reduzierung des französischen Defizits und zur Erhöhung der Militärausgaben umfasst, wurde nach viermonatiger politischer Blockade verabschiedet, was möglicherweise eine Phase der Stabilität für die Minderheitsregierung von Premierminister Sebastien Lecornu signalisiert.
In Washington D.C. wurde unterdessen eine Klage von US-Bürgern und Einwandererrechtsgruppen eingereicht, die die Aussetzung der Bearbeitung von Einwanderungsvisa für 75 Länder durch Präsident Donald Trump anfechten, wie Al Jazeera berichtete. In der Klage wird argumentiert, dass die Trump-Regierung eine "falsche Darstellung" verwendet, um zu rechtfertigen, was ihrer Meinung nach eine der größten Einschränkungen der legalen Einwanderung in der Geschichte der USA darstellt.
In einem Schritt, der die Handelsspannungen abbauen könnte, erklärte sich Präsident Trump bereit, die US-Zölle auf indische Waren von 50 Prozent auf 18 Prozent zu senken, wie Al Jazeera berichtete. Diese Reduzierung ist davon abhängig, dass Indien seine Handelshemmnisse abbaut, den Kauf von russischem Öl einstellt und stattdessen Öl aus den USA und möglicherweise Venezuela kauft. Laut Al Jazeera erklärte Trump, diese Vereinbarung sei "aus Freundschaft und Respekt für Premierminister Modi und auf dessen Wunsch hin" getroffen worden.
Trotz der Bemühungen der USA, Kubas Zugang zu Öl einzuschränken, versprach Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum, Kuba diese Woche humanitäre Hilfe zu schicken, wie The Guardian berichtete. Sheinbaum erklärte auch, dass Mexiko alle diplomatischen Mittel ausschöpft, um Treibstoff an das kubanische Volk zu liefern. Dieser Schritt erfolgt, nachdem Trump eine Anordnung unterzeichnet hat, die mit Zöllen auf Länder droht, die Öl an Kuba verkaufen.
Im Nahen Osten begrüßten die Vereinten Nationen die Wiedereröffnung des Grenzübergangs Rafah im Gazastreifen zu Ägypten, wie Al Jazeera berichtete. Die Grenze war von Israel fast zwei Jahre lang geschlossen worden. Laut UN-Sprecher Stephane Dujarric konnten bisher nur fünf Patienten zur dringenden medizinischen Versorgung ausreisen, obwohl Tausende kranker und verwundeter Palästinenser Hilfe benötigen.
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