Weltnachrichten-Update: Waffenstillstände, Hinrichtungen und Haushaltsstreitigkeiten dominieren die Schlagzeilen
Mehrere bedeutende internationale Entwicklungen entfalteten sich am Montag, dem 2. Februar 2026, von der Umsetzung von Waffenstillständen in Syrien über Hinrichtungen in China bis hin zu politischem Taktieren in Frankreich.
Im Nordosten Syriens rückten Regierungstruppen in die Stadt Hasakah ein, die zuvor von den von Kurden geführten Syrischen Demokratischen Kräften (SDF) kontrolliert wurde, berichtete Al Jazeera. Dieser Einsatz markierte den ersten Schritt zur Umsetzung eines von den USA unterstützten Waffenstillstandsabkommens. Ein großer Konvoi von Lastwagen fuhr Stunden nach der Verhängung einer Ausgangssperre durch die SDF in die Stadt ein. Der Rafah-Grenzübergang zwischen Gaza und Ägypten wurde am 2. Februar 2026 nach fast zwei Jahren wieder geöffnet, wodurch begrenzte humanitäre Hilfe ermöglicht und Palästinensern die Rückkehr ermöglicht wurde. Laut Euronews war die Wiedereröffnung Teil des Waffenstillstandsprozesses, wobei in den ersten Tagen voraussichtlich etwa 50 Personen in jede Richtung die Grenze überqueren würden. Das Staatsfernsehen zeigte Krankenwagen und Kleinbusse, die von ägyptischer Seite vorrückten, als sich die Tore öffneten.
Unterdessen vollstreckten die chinesischen Behörden die Todesstrafe gegen vier Personen, die in ein in Myanmar ansässiges Betrugs- und Glücksspielsyndikat verwickelt waren, berichtete Sky News. Die Personen wurden wegen der Errichtung von Industrieparks verurteilt, in denen Glücksspiel- und Telekommunikationsbetrug betrieben wurde. Diese Operationen umfassten Entführungen, Erpressung, Zwangsprostitution sowie Drogenherstellung und -handel in Myanmars Kokang-Region, die an China grenzt. Die Angeklagten waren im November zum Tode verurteilt worden. Der Anführer der Gruppe, Bai Suocheng, starb an einer Krankheit.
Die Spannungen im Nahen Osten blieben hoch, da dem Iran laut Sky News eine kritische Woche bevorstand, um einen potenziellen Krieg mit den Vereinigten Staaten abzuwenden. Die nächsten sieben Tage könnten darüber entscheiden, ob die Region auf einen Konflikt oder einen diplomatischen Durchbruch zusteuert. "Es geht diese Woche um alles oder nichts, um einen Krieg zwischen Amerika und dem Iran abzuwenden", sagte Dominic Waghorn, International Affairs Editor für Sky News.
In Frankreich verabschiedete die Regierung erfolgreich ihren Staatshaushalt für 2026, nachdem sie zwei Misstrauensvoten im Parlament überstanden hatte, berichtete Euronews. Die Anträge wurden als Reaktion auf die Entscheidung von Premierminister Sébastien Lecornu eingebracht, Artikel 49.3 der Verfassung anzuwenden, der es der Regierung ermöglichte, Gesetze ohne Abstimmung durch die Abgeordneten zu verabschieden. Beide Anträge, einer von der rechtsextremen Nationalen Sammlungsbewegung und der andere von linken Parteien unter Ausschluss der Sozialisten, wurden nicht angenommen.
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