Trump-Regierung befreit Atomreaktoren von Umweltprüfung, schließt Kennedy Center für Renovierungsarbeiten
Die Trump-Regierung sorgte diese Woche mit zwei bedeutenden Ankündigungen für Schlagzeilen: einer Ausnahme für neue Atomreaktoren von der Umweltprüfung und der geplanten Schließung des Kennedy Centers für Renovierungsarbeiten.
Am 2. Februar kündigte die Trump-Regierung laut NPR News eine Ausnahme für neue experimentelle Atomreaktoren von einem wichtigen Umweltgesetz an. Diese Entscheidung befreit private Unternehmen, die diese Reaktoren an Standorten in den USA bauen, von der Pflicht, offenzulegen, wie sich ihr Bau und Betrieb auf die Umwelt auswirken könnten. Das Gesetz verlangte zuvor eine schriftliche, öffentliche Bewertung der möglichen Folgen dieser Projekte. Befürworter der Ausnahme hoffen, dass die Reaktoren Rechenzentren mit Strom versorgen werden, die für künstliche Intelligenz benötigt werden.
In einer separaten Ankündigung erklärte Präsident Donald Trump am Sonntag, dass das John F. Kennedy Center for the Performing Arts in Washington, D.C., ab dem 4. Juli für ein etwa zweijähriges Renovierungsprojekt geschlossen werde, wie Time berichtete. Trump gab die Schließung auf Truth Social bekannt und erklärte, die Entscheidung sei nach einer einjährigen Überprüfung mit Auftragnehmern, Musikexperten, Kunstinstitutionen und Beratern gefallen. Er bezeichnete die Schließung als eine Verbesserung im Gedenken an den 250. Jahrestag des Landes. Time merkte jedoch an, dass die Schließung auf eine Reihe von Absagen von Künstlern folgte, die in dem Veranstaltungsort auftreten sollten, nachdem der Präsident im vergangenen Jahr die Leitung des Centers auf den Kopf gestellt und seinen Namen an dem Gebäude angebracht hatte.
Diese Ankündigungen erfolgten inmitten anderer bedeutender wirtschaftlicher und Marktentwicklungen. Bitcoin erlebte einen Abschwung und fiel am Sonntag unter 75.000 Dollar, ein Rückgang von 37 % gegenüber seinem Rekordhoch im Oktober, wie Binance und Fortune berichteten. Während Bitcoin am Montag eine bescheidene Erholung zeigte und bis zum Nachmittag wieder auf 80.000 Dollar kletterte, führten Analysten den Abschwung auf Faktoren wie enttäuschende Gewinne im Technologiesektor, Rückgänge der Gold- und Silberpreise und die Nominierung von Kevin Warsh zum Vorsitzenden der Federal Reserve zurück.
Unterdessen kündigte der US-Schieferölproduzent Devon Energy im Energiesektor an, Coterra Energy für fast 26 Milliarden Dollar in einer reinen Aktientransaktion zu übernehmen, wie Fortune berichtete. Durch den Zusammenschluss würde ein inländischer Öl- und Gasproduzent entstehen, der in Bezug auf das Produktionsvolumen nur noch von Exxon Mobil, Chevron und ConocoPhillips übertroffen wird. Laut Fortune hat sich die Geschäftstätigkeit im Energiesektor im vergangenen Jahr verlangsamt, aber Analysten sagten, dass Fusionen und Übernahmen mit der Stabilisierung der Rohölpreise ein Comeback erleben. Der CEO von Devon Energy erklärte, dass die "Sterne günstig stehen" für die Übernahme.
In den Umweltnachrichten berichtete Time über die schrumpfende Population der ozeanischen Weißspitzenhaie, die einst im offenen Ozean weit verbreitet waren. DNA-Tests ergaben, dass Flossen von über 36.000 illegal gefangenen ozeanischen Weißspitzenhaien in nur drei Jahren in Hongkong, dem weltweit größten Markt für Haifischflossen, gehandelt wurden. Wissenschaftler warnten, dass die Art aufgrund des illegalen Handels mit ihren Flossen für Haifischflossensuppe bald ganz verschwunden sein könnte.
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