US-Tanker von iranischen Schnellbooten in der Straße von Hormus herausgefordert
Ein US-amerikanischer Tanker, die Stena Imperative, wurde am Dienstag von iranischen Schnellbooten in der Straße von Hormus angesprochen und herausgefordert, so ein britisches maritimes Sicherheitsunternehmen. Der Vorfall ereignete sich etwa 30 Kilometer nördlich von Oman.
Vanguard Tech berichtete, dass sich drei Paare kleiner bewaffneter Boote der iranischen Revolutionsgarden der Stena Imperative näherten, als diese die Straße von Hormus durchfuhr. Der Tanker setzte seine Reise wie geplant fort und wird nun von einem US-Kriegsschiff begleitet, so das Unternehmen. Die United Kingdom Maritime Trade Operations bestätigte den Vorfall ebenfalls.
Die Straße von Hormus ist eine strategische Wasserstraße, die den Persischen Golf mit dem Golf von Oman verbindet und eine wichtige Route für die globalen Ölversorgung ist. In der Vergangenheit kam es in dem Gebiet zu Vorfällen mit iranischen Schiffen und ausländischen Schiffen, was Bedenken hinsichtlich der maritimen Sicherheit aufwirft.
In anderen Nachrichten sagte Paraguays Präsident Santiago Peña gegenüber Euronews, dass das Freihandelsabkommen zwischen der Europäischen Union und den Mercosur-Staaten unverzüglich umgesetzt werden sollte. Er warnte davor, dass eine Verzögerung des Abkommens inmitten steigender geopolitischer Spannungen ein "Fehler" wäre. Der Freihandelspakt wurde letzten Monat von der EU und den Mercosur-Mitgliedern Brasilien, Argentinien, Paraguay und Uruguay unterzeichnet. Die vollständige Ratifizierung durch die EU ist jedoch auf Eis gelegt.
Schwere Überschwemmungen in Nordmarokko haben über 50.000 Menschen vertrieben, insbesondere in der Region Tanger-Tetouan-Al Hoceima. Nach Angaben der Behörden folgten die Überschwemmungen auf anhaltende Regenfälle mit über 600 mm seit September 2025, wodurch jahrelange Dürreperioden beendet wurden. Der Zugang nach Ksar El Kebir ist auf den auswärtigen Verkehr beschränkt, Stromausfälle haben mehrere Stadtteile getroffen und die Schulen bleiben geschlossen.
In Dänemark wurden am Dienstag zwei schwedische Staatsbürger zu Haftstrafen verurteilt, weil sie im Oktober 2024 Granaten auf die israelische Botschaft in Kopenhagen geworfen hatten. Ein Kopenhagener Gericht verurteilte einen 18-Jährigen zu 12 Jahren Gefängnis und einen 21-Jährigen zu 14 Jahren, nachdem es sie in dem Vorfall wegen Terrorismus und versuchten Mordes schuldig befunden hatte. Das Gericht entschied auch, dass die beiden den Anschlag gemeinsam mit einem oder mehreren nicht identifizierten Komplizen aus einem kriminellen Netzwerk in Schweden geplant hatten.
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