Disney ernennt Josh D'Amaro zum neuen CEO
Die Walt Disney Company gab am Dienstag bekannt, dass Josh D'Amaro Bob Iger als CEO ablösen wird, nach Igers fast zwei Jahrzehnte langer Amtszeit, so NPR News. D'Amaro, ein 28-jähriger Veteran des Unternehmens, ist derzeit Vorsitzender von Disney Experiences, zu dem Kreuzfahrtschiffe und Themenparks gehören.
Die Ankündigung erfolgt, während sich in verschiedenen Sektoren andere wichtige Entwicklungen abspielten. In Frankreich durchsuchten Staatsanwälte am Dienstagmorgen die Büros von Elon Musks Social-Media-Plattform X, berichtete Time. Die Cybercrime-Einheit der Pariser Staatsanwaltschaft führte zusammen mit der französischen nationalen Cyber-Einheit und Europol die Durchsuchung im Rahmen einer laufenden Untersuchung gegen X wegen des Verdachts auf Missbrauch von Algorithmen, Vorwürfen im Zusammenhang mit Deepfake-Bildern und Bedenken hinsichtlich von Beiträgen durch den KI-Chatbot Grok der Plattform durch. Laut Time forderten die Staatsanwälte Musk auch auf, im April an einer Anhörung teilzunehmen. Chefanklägerin Laure Beccuau erklärte, die Durchsuchung ziele darauf ab, die Einhaltung des französischen Rechts durch X sicherzustellen, insbesondere in Bezug auf Grok, der von xAI entwickelt wurde und ihrer Aussage nach zur Verbreitung illegaler Inhalte geführt hat.
In anderen Nachrichten gaben ABC und Disney die Wiederbelebung von "The Muppet Show" bekannt, deren Premiere laut Time am 4. Februar stattfinden soll. Die Wiederbelebung folgt auf zahlreiche Versuche, den Zauber der Originalserie wieder einzufangen, darunter "Muppet Babies", eine kurzlebige Sitcom aus dem Jahr 2015 mit dem Titel "The Muppets", "Muppets Tonight" in den 1990er Jahren und die Disney-Varieté-Show "Muppets Now" aus dem Jahr 2020.
Unterdessen berichtete Vox über die wachsende Kluft zwischen dem ehemaligen Präsidenten Donald Trump und der Generation Z, insbesondere in Bezug auf die Außenpolitik. Rachel Janfaza, Gründerin von The Up and Up, einem Forschungs-, Medien- und Strategieunternehmen mit Fokus auf die Generation Z, merkte an, dass ein Hauptgrund für Trumps schwindende Unterstützung in dieser Bevölkerungsgruppe ihr Wunsch nach weniger Kriegen sei, ein Versprechen, das er ihrer Meinung nach nicht gehalten hat.
Vox hob auch das Aufkommen von Moltbook hervor, einem KI-basierten sozialen Netzwerk, das die Aufmerksamkeit des Silicon Valley auf sich gezogen hat. Laut Vox wird das Netzwerk von KI-Agenten bevölkert, die sogar ihre eigene Religion gegründet haben.
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