Mexiko stimmt erhöhten Wasserlieferungen an die USA zu
Mexiko hat sich mit den Vereinigten Staaten auf ein Abkommen geeinigt, das eine jährliche Mindestmenge an Wasserlieferungen garantiert und ein früheres System ersetzt, das Mexiko verpflichtete, eine Quote in einem Fünfjahreszyklus zu erfüllen, so Euronews. Das am 2. Februar 2026 bekannt gegebene Abkommen soll Landwirten in südlichen US-Bundesstaaten, insbesondere in Texas, helfen.
Das Abkommen folgte auf monatelange Verhandlungen und eine Drohung des damaligen US-Präsidenten Donald Trump, Zölle auf mexikanische Importe zu erheben, falls das Land die Wasserlieferungen nicht erhöht. Gemäß der neuen Vereinbarung wird Mexiko jährlich mindestens 432 Millionen Kubikmeter Wasser (350.000 Acre-Feet) an die USA liefern.
In anderen Nachrichten forderte Paraguays Präsident Santiago Peña die Europäische Union auf, das Freihandelsabkommen zwischen der EU und den Mercosur-Staaten (Brasilien, Argentinien, Paraguay und Uruguay) rasch umzusetzen. Peña warnte in einem Interview mit Euronews am 3. Februar 2026, dass eine Verzögerung der Umsetzung des hart erkämpften Handelsabkommens inmitten steigender geopolitischer Spannungen ein "Fehler" wäre. Der Freihandelspakt wurde letzten Monat unterzeichnet, aber seine vollständige Ratifizierung durch die EU ist auf Eis gelegt.
Finnland wird neue Eisbrecher für die Vereinigten Staaten bauen, da der Wettbewerb in der Arktis zunimmt, berichtete Euronews am 3. Februar 2026. Das Abkommen unterstreicht die finnische Expertise im Eisbrechen, aber das US-Interesse an Grönland und die angespannten Beziehungen zwischen der EU und den USA haben Bedenken hinsichtlich der Partnerschaft geweckt.
Der Norden Marokkos erlebt nach anhaltenden Regenfällen schwere Überschwemmungen, die über 50.000 Menschen vertrieben haben, berichtete Euronews am 3. Februar 2026. Die Region Tanger-Tetouan-Al Hoceima ist besonders betroffen, wobei die Niederschläge seit September 2025 600 mm überschritten haben. Der Zugang zu Ksar El Kebir ist eingeschränkt, Stromausfälle haben mehrere Stadtteile getroffen und die Schulen bleiben geschlossen.
Der französische Präsident Emmanuel Macron deutete am Dienstag an, dass er bereit sei, den Dialog mit seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin wieder aufzunehmen, berichtete Euronews am 3. Februar 2026. Während eines Besuchs in Ostfrankreich sagte Macron, dass Kontakte auf "technischer Ebene" in Transparenz und in Absprache mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj stattfinden. Macron verurteilte auch die jüngsten russischen Angriffe auf die ukrainische Infrastruktur.
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