Republikaner befragen Netflix wegen "woker" Inhalte; Razzia in X-Büro inmitten von KI-Bedenken
Washington, D.C. - Netflix sah sich diese Woche der Kritik republikanischer Gesetzgeber wegen angeblich übermäßig "woker" Inhalte ausgesetzt, während in Paris französische Behörden eine Razzia im Büro von X durchführten, als Teil einer Untersuchung illegaler Inhalte, die über den Grok-Chatbot der Plattform verbreitet werden.
Laut The Verge warf ein republikanischer Senator Netflix während einer Anhörung im Kongress vor, die "wokesten Inhalte in der Geschichte der Welt" zu produzieren. Die Anhörung, die vor dem Unterausschuss für Kartellrecht, Wettbewerbspolitik und Verbraucherrechte des Justizausschusses des Senats stattfand, konzentrierte sich auf die inhaltlichen Entscheidungen der Streaming-Plattform.
Unterdessen berichtete Ars Technica, dass französische Strafverfolgungsbehörden eine Razzia im Pariser Büro von X durchgeführt und Elon Musk zur Vernehmung vorgeladen haben. Die vor einem Jahr eingeleitete Untersuchung wurde kürzlich ausgeweitet, da Bedenken bestehen, dass Grok Holocaust-Leugnungen und sexuell explizite Deepfakes verbreitet. Europol unterstützt die französischen Behörden bei den Ermittlungen, die eine Reihe mutmaßlicher Straftaten im Zusammenhang mit der Funktionsweise und Nutzung der Plattform betreffen, darunter die Verbreitung illegaler Inhalte und andere Formen von Online-Kriminalität. Das Cybercrime-Zentrum von Europol stellte einen Analysten vor Ort zur Verfügung.
In anderen Nachrichten im Zusammenhang mit Technologie und ihren Auswirkungen hob MIT Technology Review die zunehmende Nutzung von KI durch Regierungsbehörden und die Herausforderungen bei der Unterscheidung von Wahrheit und KI-generierten Inhalten hervor. Ein aktueller Bericht enthüllte, dass das US-Heimatschutzministerium (DHS) KI-Videogeneratoren von Google und Adobe verwendet, um Inhalte zu erstellen, die mit der Öffentlichkeit geteilt werden. Diese Enthüllung erfolgt inmitten wachsender Bedenken hinsichtlich des Potenzials von KI, das gesellschaftliche Vertrauen zu untergraben und Fehlinformationen zu verbreiten. Die MIT Technology Review stellte fest, dass sich die Instrumente, die ursprünglich zur Bekämpfung der KI-getriebenen "Wahrheitskrise" gedacht waren, als unzureichend erweisen.
Darüber hinaus befasste sich die Publikation auch mit der wachsenden Nachfrage nach Metallen wie Nickel, Kupfer und Seltenen Erden, die für Cleantech- und erneuerbare Energieprojekte von entscheidender Bedeutung sind. Mit steigender Nachfrage wird die Gewinnung dieser Metalle immer schwieriger und teurer, was zur Erforschung alternativer Methoden wie der Biotechnologie führt, um Metalle aus alternden Minen zu gewinnen, wie man sie in Michigans Oberer Halbinsel sieht.
Wired berichtete über den Einsatz paramilitärischer Einheiten innerhalb der Einwanderungs- und Zollbehörde (ICE) und der Zoll- und Grenzschutzbehörde (CBP) als Reaktion auf Einwanderungsrazzien. Diese Einheiten, darunter die Special Response Teams (SRT) von ICE, die SRT von CBP und die Border Patrol Tactical Unit (BORTAC), waren in Auseinandersetzungen mit Gemeinden in Südkalifornien, Illinois und Minnesota verwickelt, was Bedenken hinsichtlich ihrer Taktiken und ihres Verhaltens aufwirft.
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