Weltweite Führungskräfte befassen sich mit geopolitischen Veränderungen, Energiesicherheit und humanitären Krisen
DAVOS, Schweiz – Weltweite Führungskräfte befassten sich am 4. Februar 2026 mit dringenden Problemen, die von geopolitischer Instabilität und Energiesicherheit bis hin zu humanitären Krisen in der Ukraine und Gaza reichen. Die Gespräche fanden vor dem Hintergrund eskalierender Spannungen und dringender Forderungen nach internationaler Zusammenarbeit statt.
In Davos sprach der aserbaidschanische Präsident Ilham Aliyev laut Euronews über die Strategie seines Landes zur Bewältigung der sich verändernden globalen Ordnung und betonte dabei starke regionale Beziehungen, strategische Unabhängigkeit und die Achtung des Völkerrechts. Aliyev hob neue Möglichkeiten für Frieden und Zusammenarbeit im Südkaukasus und Aserbaidschans wachsende Rolle in der europäischen Energiekooperation hervor.
Unterdessen begann in Doha, Katar, die 21. Internationale Konferenz und Ausstellung für Flüssigerdgas (LNG2026), die CEOs der weltweit führenden Energieunternehmen zusammenbrachte. Laila Humairah von Euronews berichtete, dass sich die Konferenz auf Geopolitik, Marktdynamik, neue Technologien und die Energiewende konzentrierte. Katar, ein führender LNG-Exporteur neben den USA und Australien, wurde für sein maritimes Erbe und die Entdeckung von Öl im Jahr 1940 geehrt, die seine rasante Entwicklung beflügelte.
Der anhaltende Konflikt in der Ukraine blieb ebenfalls ein Schwerpunkt. NATO-Generalsekretär Mark Rutte stattete Kiew am 3. Februar einen geheimen Besuch ab, als Russland einen grossangelegten Raketen- und Drohnenangriff auf das Land startete, berichtete Euronews. Rutte besichtigte in Kiew eine beschädigte Energieanlage, die Tausende von Einwohnern mit Wärme versorgt, nachdem russische Angriffe inmitten von minus 25 °C auf Häuser und Infrastruktur zielten. Der ukrainische Premierminister Schmyhal betonte die dringende Notwendigkeit eines besseren Schutzes der Strom- und Heiznetze und forderte schnellere Lieferungen von Luftverteidigungsunterstützung.
Die humanitäre Krise in Gaza forderte weiterhin Aufmerksamkeit. Euronews berichtete, dass der Grenzübergang Rafah nach Ägypten am Dienstag teilweise wieder geöffnet wurde, so dass einige Palästinenser nach Khan Younis zurückkehren konnten. Die Hilfe blieb jedoch blockiert, und viele Menschen blieben gestrandet. Eine Frau beschrieb lange Wartezeiten und Erschöpfung, während sie sich Sorgen um zurückgelassene Verwandte machte. Menschen versammelten sich auf beiden Seiten der Grenze und hofften, dass ihre Namen aufgerufen würden. Patienten, die früher im Krieg geflohen waren, befanden sich auf der ägyptischen Seite, während Familien in Gaza in der Nähe von Krankenhäusern auf Nachrichten über medizinische Evakuierungen warteten.
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