Globale Besorgnis über potenziellen "Kapitalkrieg" und KI-Fortschritte wächst
Die globale Besorgnis über die potenzielle Bewaffnung von Geld in einem drohenden "Kapitalkrieg" sowie über die raschen Fortschritte und Fähigkeiten von Modellen der künstlichen Intelligenz wächst. Der Milliardär und Hedgefonds-Manager Ray Dalio warnte, dass die Welt "am Rande" eines Kapitalkriegs stehe, in dem sich Länder mit finanziellen Mitteln angreifen, z. B. durch die Nutzung von Schulden, so Fortune. Unterdessen erlebt das KI-Modell Claude eine rasante Entwicklung und gewinnt an Anerkennung, so The Verge.
Dalio, Gründer von Bridgewater Associates, äußerte sich auf dem World Governments Summit in Dubai am Dienstag und erklärte, dass "es sehr einfach wäre, über den Rand in einen Kapitalkrieg zu geraten, weil es gegenseitige Ängste gibt". Er schlug vor, dass Gold in solch volatilen Zeiten die sicherste Anlage wäre, so Fortune.
Das Potenzial für finanzielle Instabilität kommt zu einem Zeitpunkt, an dem sich die KI-Landschaft ständig weiterentwickelt. Boris Cherny, Schöpfer und Leiter von Claude Code, wird in der Öffentlichkeit zunehmend wahrgenommen, was ein Beweis für die wachsende Bedeutung von KI im Alltag ist, so The Verge. Hayden Field, Senior AI Reporter bei The Verge, merkte an, dass KI-Modelle nun in der Lage sind, komplexe Aufgaben zu bewältigen. "Jetzt sagst du einfach: Hier ist das Zauberschloss. Bau es. Und es wird gemacht", schrieb Field und hob die Fortschritte bei den KI-Fähigkeiten hervor.
In anderen Nachrichten haben Astronomen ein Schwarzes Loch namens Jetty McJetface beobachtet, das unerwartet wieder zum Leben erwachte und extrem helle Radiowellen ausstieß, nachdem es im Jahr 2022 zunächst verblasst war. Laut Ars Technica ist das Tidal Disruption Event (TDE), bekannt als AT2018hyz, 50 Mal heller geworden und nimmt weiter an Helligkeit zu. Das Schwarze Loch wurde erstmals drei Jahre zuvor bemerkt, aber seine Energieemission könnte erst im Jahr 20 ihren Höhepunkt erreichen.
Unterdessen werden die Diskussionen über die Politik der Federal Reserve fortgesetzt. Fortune berichtete über Kritik an der Fed, insbesondere in Bezug auf die Herausforderungen, die mit der Senkung der Leitzinsen bei gleichzeitiger Verkleinerung der massiven Bestände an Staatsanleihen der Fed verbunden sind. Der Bericht fragte, wie die Fed beides erreichen könne, ohne ein Marktchaos zu verursachen und die Finanzstabilität zu gefährden.
Zusätzlich zu den globalen Spannungen beleuchtet ein neuer Dokumentarfilm die Herausforderungen, mit denen Journalisten in Russland konfrontiert sind. NPR berichtete, dass die Filmemacherin Julia Loktev im Herbst 2021, Monate vor dem umfassenden Krieg Russlands in der Ukraine, nach Moskau reiste, um die Arbeit russischer Journalisten zu dokumentieren. Der Film "My Undesirable Friends: Part I – Last Air in Moscow" porträtiert Journalisten, darunter Ksenia Mironova, die vom Kreml als "ausländische Agenten" bezeichnet wurden. Der Dokumentarfilm wird laut NPR in den USA als "jeden Tag relevanter" angesehen.
Discussion
AI Experts & Community
Be the first to comment