Globale Besorgnis nimmt zu: Von Menschenrechten bis zu organisierter Kriminalität und politischen Spannungen
Ein neuer Bericht deutet auf eine globale "demokratische Rezession" hin, während Ermittlungen organisierte Kriminalität innerhalb der Polizei von Toronto aufdecken und die politischen Spannungen zwischen den USA und Polen zunehmen. Diese Ereignisse verdeutlichen wachsende Bedenken in verschiedenen Sektoren weltweit.
Die Menschenrechte sind aufgrund einer "demokratischen Rezession" in Gefahr, da fast drei Viertel der Weltbevölkerung unter autokratischen Herrschern leben, ein Niveau, das seit den 1980er Jahren nicht mehr erreicht wurde, so ein neuer Bericht von Human Rights Watch (HRW). Der Bericht zitiert Missbräuche durch Persönlichkeiten wie den ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump sowie den wachsenden Autoritarismus in Ländern wie Russland und China als Bedrohung der globalen regelbasierten Ordnung, so The Guardian.
In Kanada wurden mindestens acht aktuelle und ehemalige Polizisten von Toronto festgenommen, nachdem eine Untersuchung die Reichweite der organisierten Kriminalität in Kanadas größter Polizeibehörde aufgedeckt hatte, so The Guardian. Die Untersuchung enthüllte Verbindungen zu Bestechungsgeldern, Drogenhandel und einer Mordverschwörung. Der Polizeichef von Toronto, Myron Demkiw, wurde bei einer Pressekonferenz vom Polizeichef der Region York, Jim MacSween, und seinem Stellvertreter, Ryan Hogan, begleitet, so The Guardian.
Inzwischen sind die diplomatischen Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und Polen angespannt, nachdem die US-Botschaft in Polen bekannt gegeben hatte, dass sie den Kontakt zum polnischen Parlamentspräsidenten Wlodzimierz Czarzasty wegen dessen "empörender Beleidigungen" gegen Präsident Donald Trump abbrechen werde, so Al Jazeera. Der US-Botschafter in Polen, Tom Rose, erklärte, dass die Entscheidung, alle Beziehungen zu Czarzasty zu beenden, mit sofortiger Wirkung in Kraft treten werde. Diese Maßnahme wurde als Reaktion auf Czarzastys Bemerkungen ergriffen, dass Trump den Friedensnobelpreis nicht verdiene, und auf seine Kritik an Trumps Politik der Gewalt in internationalen Angelegenheiten, so Al Jazeera.
In anderen Nachrichten hat Pinterest kürzlich zwei Ingenieure entlassen, weil sie verfolgt hatten, welche Mitarbeiter bei einer kürzlichen Entlassungsrunde ihren Arbeitsplatz verloren hatten, so BBC Technology. Das Unternehmen hatte kürzlich Stellenstreichungen angekündigt, wobei der Vorstandsvorsitzende Bill Ready in einer E-Mail erklärte, er setze "verstärkt auf einen KI-orientierten Ansatz", so ein Mitarbeiter, der einen Teil des Memos auf LinkedIn veröffentlichte. Pinterest teilte den Investoren mit, dass der Schritt etwa 15 % der Belegschaft oder etwa 700 Stellen betreffen würde, ohne anzugeben, welche Teams oder Mitarbeiter betroffen seien. Die Ingenieure "schrieben dann benutzerdefinierte Skripte, mit denen sie unbefugt auf vertrauliche Unternehmensinformationen zugriffen, um die Standorte und Namen aller entlassenen Mitarbeiter zu identifizieren", so BBC Technology.
Darüber hinaus wurden Warnungen vor potenziell langen Warteschlangen an europäischen Flughäfen aufgrund der Einführung eines neuen biometrischen Grenzkontrollsystems ausgesprochen, so BBC Business. Passagiere haben bereits von stundenlangen Wartezeiten an einigen Reisezielen während der Stoßzeiten berichtet. Eine Flughäfen vertretende Gruppe sagte, es bestehe die Gefahr von fünf- bis sechsstündigen Warteschlangen im Sommer. Die Europäische Kommission erklärte jedoch, dass es möglich sei, das neue System zu Stoßzeiten bis September auszusetzen, so BBC Business. Ein Cyberangriff führte im September zu IT-Ausfällen an mehreren großen europäischen Flughäfen, was zu Störungen und langen Warteschlangen führte.
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