Internationale Nachrichtenübersicht: Stürme, Spannungen und Diplomatie dominieren die Schlagzeilen
Am 5. Februar 2026 ereigneten sich mehrere bedeutende internationale Ereignisse, die von einem tödlichen Sturm in Portugal über diplomatische Bemühungen in der Golfregion bis hin zum anhaltenden Konflikt in Gaza reichten.
Portugal kämpfte mit den Folgen des Sturms Leonardo, der das Leben eines Mannes forderte und Hunderte zur Evakuierung ihrer Häuser zwang. Laut Euronews verwüstete der Sturm das Land und setzte Alcácer do Sal unter Wasser, nachdem der Fluss Sado über die Ufer getreten war. Der Zivilschutz bestätigte, dass ein Mann in den 60ern in der Nähe von Serpa starb, nachdem sein Auto von den Fluten mitgerissen worden war. Rettungsteams rückten seit Sonntag zu über 3.300 Einsätzen aus, darunter Überschwemmungen, umgestürzte Bäume und Erdrutsche.
Unterdessen blieben die Spannungen im Nahen Osten hoch, da israelische Angriffe in Gaza nach Angaben von Gesundheitsbehörden zum Tod von mindestens 24 Menschen führten. Euronews berichtete, dass Israel behauptete, drei militante Führer und andere, die eine Bedrohung für seine Streitkräfte darstellten, getötet zu haben, und erklärte, dass einige Angriffe als Reaktion auf einen Hamas-Angriff erfolgten, bei dem ein Soldat schwer verletzt wurde. Das von der Hamas geführte Gesundheitsministerium in Gaza meldete 21 Todesfälle, darunter Zivilisten. Beide Seiten beschuldigten sich gegenseitig, den Waffenstillstand gebrochen zu haben.
Bundeskanzler Friedrich Merz besuchte Katar zu Energiegesprächen inmitten steigender regionaler Spannungen. In Doha sagte Merz, dass die Besorgnis über den Iran in den Gesprächen mit den Golfstaaten eine wichtige Rolle gespielt habe. Er forderte Teheran auf, das, was er als aggressives Verhalten bezeichnete, einzustellen und Gespräche zur Entschärfung der Spannungen aufzunehmen. Laut Euronews war Merz' Besuch in Doha Teil der deutschen Bemühungen, Energiesicherheit, Verteidigungspartner und Stabilität angesichts der Befürchtungen einer umfassenderen regionalen Eskalation im Zusammenhang mit dem Iran zu sichern.
In Italien nahm ein Sorgerechtsstreit um Kinder anglo-australischer Eltern eine neue Wendung. Euronews berichtete, dass italienische Gesundheitsexperten die rasche Rückführung von drei Kindern zu ihren Eltern forderten, wobei eine Überwachung eingerichtet werden sollte. Psychiater der lokalen Gesundheitsbehörde Lanciano-Vasto-Chieti erklärten, dass die Wiederherstellung stabiler familiärer Bindungen für die Kinder unerlässlich sei.
Schließlich traf US-Vizepräsident JD Vance in Mailand zu den Olympischen Winterspielen ein und leitete die US-Delegation. Vance bezeichnete die Spiele als einen verbindenden Moment für die Amerikaner, da sich 22 Staatsoberhäupter auf die Eröffnungsfeier vorbereiteten. Er sagte den US-Athleten, dass der Wettbewerb "eines der wenigen Dinge ist, das das ganze Land vereint", so Euronews.
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