Trump scheint das Abkommen des Vereinigten Königreichs über die Chagos-Inseln nach Gespräch mit Starmer zu befürworten
Washington D.C. - US-Präsident Donald Trump hat scheinbar seine vorherige Kritik an der Vereinbarung des Vereinigten Königreichs zur Abtretung der Souveränität über die Chagos-Inseln an Mauritius nach einem Gespräch mit dem britischen Premierminister Keir Starmer revidiert, wie Al Jazeera am 5. Februar 2026 berichtete. Der Schritt markiert eine bedeutende Wende, nachdem Trump die Entscheidung des Vereinigten Königreichs letzten Monat noch als "große Dummheit" bezeichnet hatte.
Die Vereinbarung betrifft den Archipel im Indischen Ozean, zu dem auch Diego Garcia gehört, wo sich ein gemeinsamer US-amerikanisch-britischer Militärstützpunkt befindet. Die Entscheidung des Vereinigten Königreichs, die Kontrolle abzugeben, ist ein umstrittenes Thema, das Kritik hervorgerufen und Fragen zu den strategischen Auswirkungen für die USA und das Vereinigte Königreich aufgeworfen hat.
Trumps anfängliche Ablehnung stand in scharfem Kontrast zu seiner offensichtlichen Befürwortung nach dem Gespräch mit Starmer. Die Details ihres Gesprächs und die Gründe für Trumps Sinneswandel bleiben unklar. Al Jazeera merkte an, dass Trump die Entscheidung des Vereinigten Königreichs zuvor als einen Akt "großer Dummheit" bezeichnet hatte.
Die Chagos-Inseln sind seit Jahrzehnten Gegenstand internationaler Streitigkeiten. Mauritius beansprucht die Souveränität über den Archipel, während das Vereinigte Königreich die Kontrolle behalten hat. Die Präsenz des US-amerikanisch-britischen Militärstützpunkts auf Diego Garcia verleiht der Situation angesichts ihrer strategischen Bedeutung im Indischen Ozean eine weitere Komplexität.
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