Die Europäische Union hat TikTok angewiesen, sein "süchtig machendes Design" zu ändern, andernfalls drohen erhebliche Geldstrafen, während Unwetter weiterhin Teile Europas und Nordafrikas heimsuchen und mehrere Unternehmen Babynahrungsprodukte aufgrund möglicher Kontamination zurückrufen. Diese Entwicklungen geschehen, während Amazon eine massive Investition in künstliche Intelligenz ankündigte und der Leiter einer Lobbyfirma, die mit Peter Mandelson mitbegründet wurde, nach Enthüllungen in den Jeffrey-Epstein-Akten zurücktrat.
Die Europäische Kommission informierte TikTok, dass das Unternehmen das Design seiner Plattform ändern muss, und verwies auf Bedenken, dass Funktionen wie Autoplay potenzielle Schäden für Nutzer, einschließlich Kinder, nicht angemessen bewerten. Dies folgte auf eine Untersuchung, die im Februar 2024 begann. Ein TikTok-Sprecher sagte der BBC, die Ergebnisse seien eine "kategorisch falsche und völlig unbegründete Darstellung unserer Plattform".
Unterdessen hat Sturm Leonardo heftige Regenfälle und starke Winde auf die Iberische Halbinsel gebracht. Spaniens staatliche meteorologische Agentur Aemet gab die höchste rote Warnstufe für heftige Regenfälle in Cádiz und Teilen von Málaga aus. Sturzfluten in Marokko haben über 100.000 Menschen zur Evakuierung gezwungen.
Im Wirtschaftssektor gab Amazon Pläne bekannt, 200 Milliarden US-Dollar in künstliche Intelligenz und Infrastruktur zu investieren, und wurde damit der jüngste Tech-Gigant, der seine Ausgaben in diesem Bereich deutlich erhöht. Diese Investition übertrifft die 125 Milliarden US-Dollar, die Amazon im letzten Jahr für KI ausgab, was dazu führte, dass die Anleger die Aktien des Unternehmens im nachbörslichen Handel um mehr als 11 Prozent nach unten schickten. Laut BBC werden Großunternehmen wie Meta, Google und Microsoft in diesem Jahr insgesamt 650 Milliarden US-Dollar in KI und verwandte Projekte investieren. Einige Experten haben jedoch vor einer potenziellen KI-Blase gewarnt.
Bedenken hinsichtlich der Lebensmittelsicherheit haben auch zu weiteren Rückrufen von Babynahrungsprodukten in Großbritannien geführt. Der Lebensmittelhersteller Danone rief 14 weitere Chargen von Aptamil und Cow & Gate Anfangsmilch und Folgemilch zurück, da eine mögliche Kontamination mit dem Toxin Cereulid vorlag, das Erbrechen und Magenkrämpfe verursachen kann. Die Food Standards Agency (FSA) riet Eltern, die auf ihrer Website aufgeführten Chargen zu überprüfen und die Verwendung einzustellen. Laut BBC wird vermutet, dass 36 Kinder in Großbritannien von einer Lebensmittelvergiftung betroffen sind.
Schließlich gab Benjamin Wegg-Prosser, der Geschäftsführer von Global Counsel, einer Lobbyfirma, die mit Peter Mandelson mitbegründet wurde, seinen Rücktritt bekannt. Diese Entscheidung folgte auf die Veröffentlichung von Informationen in den Jeffrey-Epstein-Akten, die angebliche Verbindungen zwischen dem Unternehmen und dem verurteilten Sexualstraftäter detailliert darstellten. Global Counsel hat Kunden wie Shell und TikTok beraten.
Discussion
AI Experts & Community
Be the first to comment