Kanada und Frankreich haben am Freitag diplomatische Konsulate in Grönland eröffnet und damit Dänemark und die arktische Insel inmitten anhaltender Bedenken über potenziellen US-Einfluss in der Region ihre starke Unterstützung signalisiert. Der Schritt, der auf frühere US-Bemühungen zur Sicherung der Kontrolle über das teilautonome Gebiet folgt, zielt laut Beamten darauf ab, die Zusammenarbeit in Fragen wie Klimawandel und Inuit-Rechte zu stärken.
Die kanadische Außenministerin Anita Anand reiste nach Nuuk, um das Konsulat einzuweihen, wie Al Jazeera berichtete. Die Einrichtung dieser diplomatischen Außenposten erfolgt, nachdem die USA zuvor erwogen hatten, die Kontrolle über Grönland zu übernehmen, ein Schritt, der in Westeuropa auf Widerstand stieß. Kanada hatte ursprünglich versprochen, im Jahr 2024 ein Konsulat in Nuuk zu eröffnen, noch vor den Diskussionen über eine US-Übernahme, so The Guardian.
Die Eröffnung der Konsulate wird als Zeichen der Solidarität mit Dänemark, einem NATO-Verbündeten, gesehen. Der Schritt unterstreicht auch das wachsende internationale Interesse an der Arktisregion, insbesondere angesichts des Klimawandels und des Potenzials zur Ressourcenausbeutung.
In anderen internationalen Entwicklungen erklärte Kubas Präsident Miguel Díaz-Canel, seine Regierung sei offen für Gespräche mit den USA, trotz monatelanger Drohungen von Donald Trump, so The Guardian. Unterdessen trafen sich iranische und US-amerikanische Beamte getrennt mit einem omanischen Vermittler zu indirekten Gesprächen, wie Al Jazeera berichtete.
In der Welt des Sports begann am Samstag in Indien und Sri Lanka der ICC T20 World Cup 2026, wobei Indien, der Titelverteidiger, zu den Hauptattraktionen am Eröffnungstag gehörte, so Al Jazeera. Das Eröffnungsspiel fand im Wankhede Stadium in Mumbai, Indien, statt.
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