Die Europäische Union hat TikTok angewiesen, sein "süchtig machendes Design" zu ändern, andernfalls drohen erhebliche Geldstrafen. Dies folgt auf eine Untersuchung der Einhaltung der Online-Sicherheitsbestimmungen durch die Video-Sharing-Plattform. Die im Februar 2024 veröffentlichten Ergebnisse der EU zeigten, dass TikTok nicht ausreichend beurteilt hatte, wie Funktionen wie Autoplay Nutzern, einschließlich Kindern, schaden könnten, und keine Maßnahmen zur Minderung dieser Risiken ergriffen hatte, so mehrere BBC-Quellen.
Die Europäische Kommission leitete die Untersuchung der chinesischen App ein. Vorläufige Ergebnisse deuteten darauf hin, dass das Design von TikTok möglicherweise gegen die Online-Sicherheitsbestimmungen verstößt. Ein TikTok-Sprecher wies die Ergebnisse gegenüber der BBC zurück und nannte sie eine "kategorisch falsche und völlig unbegründete Darstellung unserer Plattform" und erklärte die Absicht des Unternehmens, die Entscheidung anzufechten.
In anderen Tech-Nachrichten kündigte Amazon Pläne an, 200 Milliarden US-Dollar in künstliche Intelligenz (KI) und Infrastruktur zu investieren, und wurde damit der jüngste US-Tech-Gigant, der seine Ausgaben in diesem Bereich deutlich erhöht. Diese Investition übertrifft die 125 Milliarden US-Dollar, die Amazon im Vorjahr für KI ausgab, und schien die Anleger zu verunsichern, wobei die Aktien am Freitagmorgen im Handel um fast 9 % fielen, so Reuters.
In dieser Woche kündigten wichtige Akteure der Big Tech, darunter Amazon, Meta, Google und Microsoft, gemeinsam an, in diesem Jahr 650 Milliarden US-Dollar in KI und verwandte Projekte zu investieren. Einige prominente Persönlichkeiten aus dem Finanz- und Technologiebereich warnten jedoch davor, dass KI Gefahr laufe, zu einer Blase zu werden.
In einer separaten Entwicklung wurde der Chef des ChatGPT-Herstellers OpenAI für eine lange Online-Antwort auf die Super-Bowl-Werbung eines konkurrierenden Chatbot-Unternehmens kritisiert. OpenAI-CEO Sam Altman bezeichnete Anthropic in einem 420 Wörter langen Beitrag auf X als "unehrlich" und "betrügerisch" und beschuldigte das Unternehmen, "Doppelsprache" zu verwenden, so ein BBC Technology-Bericht. Kommentatoren in den sozialen Medien kritisierten Altmans Reaktion, wobei einige sie mit "dem digitalen Äquivalent eines Trotzkopfes, der einen Wutanfall hat" verglichen.
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