Nordkorea hat Berichten zufolge Schulkinder hingerichtet, weil sie das südkoreanische Survival-Drama "Squid Game" und andere ausländische Medien angesehen haben, wie aus neuen Zeugenaussagen hervorgeht. Die Hinrichtungen und andere brutale Strafen wurden von Amnesty International nach 25 Interviews mit Flüchtlingen aufgedeckt. Die Nachricht kommt, während Frankreich als erstes Land der Europäischen Union ein Konsulat in Grönland eröffnet hat und der ehemalige US-Präsident Donald Trump eine Website zur Senkung der Kosten für verschreibungspflichtige Medikamente gestartet hat.
Laut Sky News droht Bürgern in Nordkorea auch die Hinrichtung, wenn sie K-Pop, ein südkoreanisches Musikgenre, hören. Die Befragten beschrieben ein Klima der Angst, in dem die südkoreanische Kultur als schweres Verbrechen behandelt wird. Die weniger Wohlhabenden sind eher von den härtesten Strafen betroffen, während wohlhabendere Personen möglicherweise bestochen werden, um schwere Strafen zu vermeiden.
In anderen internationalen Nachrichten hat Frankreich am Freitag ein Konsulat in Grönlands Hauptstadt Nuuk eröffnet und damit seine diplomatische Präsenz in der Arktis verstärkt. Euronews berichtete, dass Frankreich mit diesem Schritt als erstes EU-Land ein Generalkonsulat in Grönland einrichtet, noch vor seinen Partnern im 27-köpfigen Block. Präsident Emmanuel Macron hatte das Konsulat während eines Besuchs im vergangenen Juni versprochen.
Unterdessen hat der ehemalige US-Präsident Donald Trump eine neue Regierungswebsite, TrumpRx.gov, gestartet, die darauf abzielt, die Kosten für verschreibungspflichtige Medikamente für Amerikaner zu senken. Das Weiße Haus kündigte die Website am Donnerstag an, auf der mehr als 40 Medikamente von fünf Pharmaunternehmen aufgeführt sind, die Preisvereinbarungen mit der Regierung getroffen haben: AstraZeneca, Eli Lilly, EMD Serono, Novo Nordisk und Pfizer. "Sie werden eine Menge Geld sparen", sagte Trump laut Euronews. "Das ist auch so gut für die allgemeine Gesundheitsversorgung."
Im Senegal hilft eine Surfschule in Dakar etwa 20 Mädchen, in die Bildung zurückzukehren. Das Programm, das von der US-Gruppe Black Girls Surf betrieben wird, kombiniert Surfunterricht mit Abendkursen für Mädchen, die die Schule abgebrochen haben oder sich nie eingeschrieben haben. Die Mädchen stammen größtenteils aus Lebou-Haushalten, traditionellen Wolof-Fischergemeinschaften, die in der Gegend beheimatet sind, berichtete Euronews.
Schließlich nutzen in Deutschland islamistische Gruppen zunehmend Social-Media-Influencer und kommerzielle Taktiken, um junge Deutsche für den Extremismus zu rekrutieren, so ein Experte für Radikalisierung. Kaan Mustafa Orhon, ein Islamwissenschaftler am deutschen Beratungszentrum Grüner Vogel, sagte, dass die Rekrutierer gefährdete junge Menschen mit schlechter Bildung und begrenzten Berufsaussichten ansprechen und ihnen Status und schnellen sozialen Aufstieg versprechen. Euronews berichtete, dass der Traum vom schnellen sozialen Aufstieg verführerisch und auch verheerend sein kann.
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