Eine neue Welle von Cyberangriffen nutzt Schwachstellen im Identity and Access Management (IAM) aus und kann Angreifern potenziell innerhalb von Minuten Zugriff auf Cloud-Umgebungen verschaffen, so ein aktueller Bericht von CrowdStrike Intelligence. Gleichzeitig haben sich die Diskussionen über die nukleare Rüstungskontrolle und das Auslaufen wichtiger Verträge intensiviert, während die Tech-Welt den Aufstieg und Fall eines bot-fokussierten sozialen Netzwerks erlebte.
Der IAM-Schwerpunkt, wie die Angriffskette genannt wird, beginnt mit einer scheinbar legitimen Nachricht auf LinkedIn von einem Personalvermittler. Das Ziel, ein Entwickler, wird dann dazu gebracht, ein bösartiges Paket im Rahmen einer Programmieraufgabe zu installieren. Dieses Paket exfiltriert dann Cloud-Anmeldeinformationen, einschließlich persönlicher GitHub-Zugriffstoken und AWS-API-Schlüssel, wodurch Angreifer Zugriff auf die Cloud-Umgebung erhalten. "Ihre E-Mail-Sicherheit hat es nie gesehen", so VentureBeat, "Ihr Abhängigkeitsscanner hätte das Paket möglicherweise markiert. Niemand hat beobachtet, was als Nächstes geschah."
Im Bereich der sozialen Medien erlangte ein Reddit-Klon namens Moltbook, der für die Interaktion von KI-Agenten konzipiert wurde, rasch Popularität, bevor er wieder verschwand. Moltbook, das am 28. Januar vom US-amerikanischen Tech-Unternehmer Matt Schlicht ins Leben gerufen wurde, ging schnell viral und zog über 1,7 Millionen KI-Agenten an, die über 250.000 Beiträge veröffentlichten und mehr als 8,5 Millionen Interaktionen generierten, so der MIT Technology Review.
Unterdessen hat das Auslaufen des New START-Vertrags, des letzten verbleibenden Atomwaffenabkommens zwischen den Vereinigten Staaten und Russland, Bedenken hinsichtlich eines ungezügelten nuklearen Wettrüstens geweckt. Der Vertrag endete am Donnerstag und ließ erstmals seit über einem halben Jahrhundert keine Obergrenzen für die beiden größten Atomwaffenarsenale zu. Die USA haben die Notwendigkeit betont, dass China einem zukünftigen Rüstungsabkommen beitritt, und Peking heimlicher Atomtests beschuldigt, so Fortune. Russische und US-amerikanische Unterhändler haben sich auf die Notwendigkeit geeinigt, rasch neue Rüstungskontrollgespräche aufzunehmen.
In anderen Tech-Nachrichten wird von Microsoft ein sicherheitsorientiertes Library-OS namens LiteBox entwickelt, das darauf ausgelegt ist, die Angriffsfläche zu reduzieren, indem die Schnittstelle zum Host drastisch reduziert wird. Das Projekt entwickelt sich aktiv weiter, und obwohl es sowohl für Kernel- als auch für Nicht-Kernel-Szenarien konzipiert ist, können sich seine APIs und Schnittstellen vor einer stabilen Veröffentlichung ändern, so Hacker News. Außerdem ist auf GitHub eine Datenbank mit bösartigen Chrome- und Edge-Erweiterungen verfügbar, die eine automatisch aktualisierte Ressource zur Identifizierung und Entfernung gefährlicher Erweiterungen bietet. Die Datenbank bietet plattformübergreifendes Scannen und keine Installation, so Hacker News.
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