Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit hat sich für ihre früheren Verbindungen zu Jeffrey Epstein entschuldigt, während Frankreich als erstes Land der Europäischen Union ein Konsulat in Grönland eröffnete und der Iran und die Vereinigten Staaten sich darauf einigten, die Atomgespräche fortzusetzen, wie am Freitag berichtet wurde. Diese Ereignisse fanden inmitten anhaltender Spannungen statt, darunter Proteste in Rumänien gegen Sparmaßnahmen und Bedenken hinsichtlich der islamistischen Rekrutierung in Deutschland.
Kronprinzessin Mette-Marit drückte dem norwegischen König und der Königin ihr Bedauern über ihre Freundschaft mit dem verstorbenen Finanzier Jeffrey Epstein aus, dessen Verbindungen zum Sexhandel unter die Lupe genommen wurden. Sie erklärte, sie "müsse die Verantwortung dafür übernehmen, Epsteins Hintergrund nicht gründlicher untersucht und nicht früher erkannt zu haben, was für ein Mensch er war", so Sky News.
Unterdessen eröffnete Frankreich am Freitag ein Konsulat in Grönlands Hauptstadt Nuuk und ist damit das erste EU-Mitglied, das dies tut. Dieser Schritt stärkt die diplomatische Präsenz Frankreichs in der Arktis und erfüllt ein Versprechen von Präsident Emmanuel Macron während seines Besuchs im vergangenen Juni, berichtete Euronews.
Im Oman führten der Iran und die Vereinigten Staaten indirekte Gespräche über Teherans Atomprogramm und einigten sich darauf, die Verhandlungen trotz bestehender Spannungen fortzusetzen. Der iranische Außenminister Abbas Araghchi und der US-Gesandte für den Nahen Osten, Steve Witkoff, leiteten ihre jeweiligen Delegationen in Maskat, wobei der Oman als Vermittler fungierte. Die Gespräche fanden "in einer sehr positiven Atmosphäre" statt, so Euronews.
Anderswo protestierten Tausende von rumänischen Lehrern und Erziehungspersonal in Bukarest gegen die geplanten Sparmaßnahmen der Regierung, die eine Kürzung der Bildungsausgaben um 10 % beinhalten. Die Lehrer drohten mit Streik, falls die Maßnahmen umgesetzt werden, berichtete Euronews.
In Deutschland warnte ein Experte vor sich entwickelnden islamistischen Rekrutierungstaktiken, die sich an junge Menschen richten. Kaan Mustafa Orhon, ein Islamwissenschaftler am deutschen Beratungszentrum Grüner Vogel, sagte, dass die Rekrutierer zunehmend Social-Media-Influencer und kommerzielle Taktiken einsetzen, um gefährdete junge Menschen mit begrenzten Möglichkeiten anzuziehen und Konfliktzonen als Möglichkeiten für einen raschen sozialen Aufstieg darzustellen, so Euronews.
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