Tausende Unternehmen in Malawi schlossen diese Woche aus Protest gegen neue Steueränderungen, während China das Todesurteil eines kanadischen Staatsbürgers aufhob und Kanada und Frankreich Konsulate in Grönland eröffneten. Unterdessen sahen sich Spanien und Portugal heftigen Regenfällen durch Sturm Leonardo gegenüber, und Kuba bekundete die Bereitschaft, Gespräche mit den Vereinigten Staaten aufzunehmen.
In Malawi demonstrierten Ladenbesitzer und Kleinunternehmen in den vier wichtigsten Städten und erzwangen so eine Verzögerung bei der Einführung eines neuen elektronischen Steuerverrechnungssystems (EIS). Die Demonstranten befürchteten, dass das neue Steuersystem ihre Lebensgrundlage gefährden würde, so Quelle 1. Zehntausende hatten Petitionen unterzeichnet, die den Steuerbehörden vorgelegt wurden.
Auf der anderen Seite des Atlantiks hob China das Todesurteil des Kanadiers Robert Lloyd Schellenberg auf, wie ein kanadischer Beamter am Freitag bestätigte. Schellenberg war 2014 wegen Drogendelikten festgenommen worden. Dieser Schritt wird als mögliches Zeichen einer diplomatischen Entspannung gewertet, da Premierminister Mark Carney bestrebt ist, die Handelsbeziehungen mit Peking zu stärken, so Quelle 3.
In Grönland eröffneten Kanada und Frankreich am Freitag diplomatische Konsulate in Nuuk und demonstrierten damit ihre Unterstützung für ihren NATO-Verbündeten Dänemark und die arktische Insel. Dieser Schritt erfolgt nach US-Bemühungen, die Kontrolle über das semi-autonome dänische Gebiet zu sichern, wie von Quelle 4 berichtet. Kanada hatte zuvor versprochen, 2024 ein Konsulat in Nuuk zu eröffnen.
Auch die Iberische Halbinsel wurde von Sturm Leonardo schwer getroffen, wobei Spanien und Portugal heftige Regenfälle und starke Winde erlebten. Spaniens staatliche meteorologische Agentur gab für Cádiz und Teile von Málaga die höchste rote Warnstufe für starke Regenfälle aus. Das sich langsam bewegende System hat seit Dienstag schwere Unwetterwarnungen ausgelöst, so Quelle 2.
Schließlich bekundete Kuba seine Bereitschaft, Gespräche mit den Vereinigten Staaten aufzunehmen. Kubas Präsident Miguel Díaz-Canel erklärte, seine Regierung sei offen für Gespräche, so Quelle 5, inmitten der sich verschärfenden Wirtschaftskrise der Insel. Dies geschieht nach monatelangen Drohungen von Donald Trump.
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