Eine südkoreanische Kryptobörse verteilte versehentlich Bitcoin im Wert von Milliarden Dollar an ihre Kunden, während ein US-Gericht Uber zur Zahlung von Millionen in einem Fall sexueller Nötigung verurteilte und China das Todesurteil eines kanadischen Staatsbürgers aufhob, wie aus aktuellen Berichten hervorgeht. Diese Ereignisse, zusammen mit den beeindruckenden Umsatzzahlen von YouTube, unterstreichen eine dynamische Woche sowohl im Finanz- als auch im internationalen Bereich.
Bithumb, die südkoreanische Kryptobörse, verteilte am Freitag versehentlich Bitcoin im Wert von über 40 Milliarden Dollar (32 Milliarden Euro) an ihre Kunden, so die BBC World. Das Unternehmen hatte beabsichtigt, den Kunden eine kleine Bargeldprämie von 2.000 Won (1,37 Euro) zu gewähren, stattdessen wurden jedoch 2.000 Bitcoins verteilt. Die Plattform erkannte ihren Fehler schnell und erholte sich fast vollständig von den fehlenden Token, indem sie den Handel und die Auszahlungen für die 695 betroffenen Kunden innerhalb von 35 Minuten einschränkte. Das Unternehmen gab an, 99,7 % der versehentlich versandten 620.000 Bitcoins zurückerhalten zu haben.
In den Vereinigten Staaten ordnete ein Gericht an, dass Uber 8,5 Millionen Dollar (6,2 Millionen Euro) an eine Frau zahlen muss, die behauptete, von einem Fahrer des Mitfahrunternehmens vergewaltigt worden zu sein, wie von BBC Technology und BBC Business berichtet. Die Bundesklage wurde in Arizona verhandelt, wo eine Jury zwei Tage lang beriet, bevor sie Uber für das Verhalten des Fahrers verantwortlich machte. Uber hat erklärt, dass es beabsichtigt, gegen das Urteil Berufung einzulegen. Die Jury wies zusätzliche Ansprüche in der Klage zurück, darunter Fahrlässigkeit und defekte Sicherheitssysteme. Die Klägerin, Jaylynn Dean, sagte, sie sei in dem Auto sexuell belästigt worden, während sie einen Uber nahm.
Unterdessen hob China in einem potenziellen Zeichen verbesserter diplomatischer Beziehungen das Todesurteil des Kanadiers Robert Lloyd Schellenberg auf, so The Guardian. Schellenberg war 2014 wegen Drogendelikten inhaftiert worden, und der Schritt erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Premierminister Mark Carney bestrebt ist, die Handelsbeziehungen mit Peking zu stärken.
In anderen Nachrichten gab Google bekannt, dass YouTube im Jahr 2025 über 60 Milliarden Dollar (44 Milliarden Euro) Umsatz generierte, so BBC Business. Diese Zahl beinhaltet das durch Werbung und kostenpflichtige Abonnements generierte Geld und übertrifft den Umsatz des Streaming-Rivalen Netflix von 45 Milliarden Dollar. Dies ist das erste Mal, dass Google den Jahresumsatz seiner Videoplattform seit der Übernahme im Jahr 2006 einzeln hervorhebt. Die leitende Analystin von Midia Research, Hanna Kahlert, sagte, dass dies zwar eine große Ankündigung sei, aber "vielleicht keine überraschende", da die Plattform "fast infrastrukturell für digitale Eingeborene" geworden sei.
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