Washington Post-CEO Will Lewis trat am Samstag inmitten wachsender Kritik nach Massenentlassungen bei der Zeitung zurück, wie mehrere Berichte besagen. Die Ankündigung erfolgte nur wenige Tage, nachdem das Unternehmen Hunderte von Journalistenstellen gestrichen hatte, was weitreichende Kritik auslöste und Fragen zur Zukunft der Publikation aufwarf.
Lewis' Rücktritt wurde in einem Memo an die Mitarbeiter bekannt gegeben, das vom Washington Post-Reporter Matt Viser auf X geteilt wurde. In dem Memo erklärte Lewis: "Nach zwei Jahren der Transformation bei The Washington Post ist jetzt der richtige Zeitpunkt für mich, zurückzutreten." Er dankte in seiner Erklärung nur Jeff Bezos, dem Eigentümer von The Post, und erwähnte die Journalisten der Zeitung nicht, so die NY Times.
Die Entlassungen, von denen etwa 30 Prozent der Belegschaft betroffen waren, umfassten erhebliche Kürzungen in der lokalen, internationalen und Sportberichterstattung. Marty Baron, der ehemalige Herausgeber von The Post, wies auf die Schwere der Kürzungen hin. The Washington Post hatte jahrelang finanzielle Verluste verzeichnet, was zu der Entscheidung beitrug, die Mitarbeiterzahl zu reduzieren.
In anderen Nachrichten waren die Beamten der Polizei von Commerce City, Colorado, überrascht, einen Feuerjonglierer auf einem Einrad vorzufinden, der den Verkehr an einer stark befahrenen Kreuzung blockierte. Das Commerce City Police Department teilte Drohnenaufnahmen des Vorfalls, den sie als "sicherlich nicht auf unserer Bingo-Karte" bezeichneten. Der Darsteller soll sich unerlaubt auf der Fahrbahn aufgehalten haben, als der Stunt auf Video festgehalten wurde.
Ebenfalls in Florida wurden in einem Zeitraum von zwei Tagen mehr als 5.000 invasive grüne Leguane entfernt, als es Einwohnern und Besuchern erlaubt war, die durch Kältestarre betroffenen Reptilien ohne Genehmigung zu fangen. Laut der Florida Fish and Wildlife Conservation Commission (FWC) wurden 5.195 Leguane gesammelt und zu den dafür vorgesehenen FWC-Büros gebracht.
Schließlich wurden am Samstag mindestens 42 Anti-ICE-Demonstranten vor dem Bishop Henry Whipple Federal Building in Minneapolis verhaftet. Die Verhaftungen folgten einer Gedenkfeier für zwei Einwohner von Minneapolis, die im vergangenen Monat von Bundesagenten erschossen wurden. Aufnahmen zeigten, wie Agitatoren Staatsbeamte beschimpften, Polizeibänder abrissen und Gegenstände auf die Strafverfolgungsbehörden warfen, so KSTP.
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