Der ehemalige Präsident Donald Trump sieht sich nach der Veröffentlichung eines rassistischen Videos auf seinem Truth Social-Account, das Barack und Michelle Obama als Affen darstellt, weitverbreiteter Kritik ausgesetzt. Das Video, das schnell gelöscht wurde, enthielt einen KI-generierten Clip und förderte Verschwörungstheorien über die Wahl 2020. Der Vorfall ereignete sich während des Black History Month und löste über das gesamte politische Spektrum hinweg Empörung aus.
Das Video, das am späten Donnerstagabend gepostet wurde, zeigte die Gesichter der Obamas, die auf die Körper von Affen in einer Dschungelkulisse montiert waren, untermalt von dem Lied "The Lion Sleeps Tonight", so mehrere Quellen. Der Clip war Teil eines längeren Videos, das Verschwörungstheorien über Wahlbetrug verbreitete. Die Darstellung der Obamas als Affen ist eine rassistische Trope, die historisch dazu verwendet wurde, Schwarze zu entmenschlichen, wie Time berichtete.
Das Weiße Haus machte zunächst einen ungenannten Mitarbeiter für den Beitrag verantwortlich, doch diese Erklärung stieß auf Skepsis. Einige Kritiker sahen den Beitrag als bewusste Handlung, eine Ablenkung von anderen Problemen. "Manche mögen über die ungerechtfertigte Veröffentlichung eines offenkundig rassistischen, KI-generierten Videos durch den Präsidenten zusammenzucken", berichtete Time.
Dieser Vorfall ereignet sich, während Trumps Handlungen einer verstärkten Prüfung unterzogen werden. Der "Rassismus des ehemaligen Präsidenten macht seine Partei nervös", so Vox. Die Kontroverse fällt auch mit anderen Entwicklungen zusammen, darunter die bevorstehende erste Sitzung von Trumps Board of Peace, die für den 19. Februar geplant ist. Dieses Gremium, das auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos vorgestellt wurde, soll eine Waffenruhe in Gaza und die Mittelbeschaffung für den Wiederaufbau erörtern, wie Time ausführlich darlegte. Zu den ersten Mitgliedern gehören die Vereinigten Arabischen Emirate, Saudi-Arabien und mehrere andere Nationen. Einige US-Verbündete haben jedoch Bedenken hinsichtlich des Gremiums geäußert und befürchten, dass es die Vereinten Nationen untergraben könnte.
Darüber hinaus befasst sich die britische Regierung mit den Folgen der Veröffentlichung von Akten im Zusammenhang mit Jeffrey Epstein, wie Time berichtete. Enthüllungen aus den Epstein-Ermittlungen haben sich bereits auf die Monarchie ausgewirkt, und nun hat sich der Fallout auf 10 Downing Street ausgeweitet.
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