Stürme fegten am Samstag weiterhin über die Iberische Halbinsel, verursachten in Spanien und Portugal weit verbreitete Überschwemmungen, forderten das Leben eines Notfallhelfers und überschatteten die Präsidentschaftswahlen in Portugal. Luftaufnahmen zeigten ausgedehnte Überschwemmungen in der spanischen Region Andalusien, wo etwa 7.000 Menschen aus ihren Häusern evakuiert wurden, darunter rund 1.500 aus dem Bergdorf Graza, so Euronews. In Portugal ertrank ein 46-jähriger Notfallhelfer in einem Fluss im zentralen Bezirk Portalegre, als er versuchte, eine überflutete Zone zu überqueren, wie die Behörden berichteten.
Das Unwetter, das von Sturm Marta ausgelöst wurde, folgte auf die Schäden, die in den letzten Tagen durch Sturm Leonardo verursacht wurden. Die Stürme führten zur Verschiebung von Wahlen in drei Gemeinden in Portugal. Die Situation wirkte sich auch auf die Präsidentschaftswahlen in Portugal aus, wobei der sozialistische Kandidat António José Seguro laut Euronews als Favorit für den Gewinn der zweiten Runde gegen den rechtspopulistischen André Ventura galt. Über 11 Millionen Menschen in Portugal und im Ausland waren wahlberechtigt.
Die Überschwemmungen in Andalusien wurden in Luftaufnahmen festgehalten, die überflutete Gebiete und hohe Wasserstände an einem Staudamm zeigten, so Euronews. Die Stürme zwangen Tausende in Spanien und Portugal, ihre Häuser zu verlassen. Die aktuelle Nachrichtensendung von Euronews hob diese Ereignisse als einige der Top-Nachrichten des Tages hervor.
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