Crypto.com-Gründer Kris Marszalek tätigte den teuersten Domain-Kauf der Geschichte und erwarb AI.com für 70 Millionen US-Dollar, so die Financial Times. Der Deal, der vollständig in Kryptowährung an einen unbekannten Verkäufer bezahlt wurde, bricht alle bisherigen Rekorde und soll während des Super Bowl debütieren.
Marszalek plant, die Website zu nutzen, um Verbrauchern einen persönlichen KI-Agenten für Messaging, App-Nutzung und Aktienhandel anzubieten. "Wenn man eine langfristige Perspektive einnimmt – 10 bis 20 Jahre – wird KI eine der größten technologischen Wellen unseres Lebens sein", sagte er der FT. Der Kauf erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die Krypto-Industrie weiterhin erhebliche Investitionen tätigt.
In anderen Tech-Nachrichten hat Gather AI, ein Startup, das sich auf KI für Lagerhauskameras und Drohnen spezialisiert hat, eine Series-B-Finanzierungsrunde in Höhe von 40 Millionen US-Dollar unter der Leitung von Smith Point Capital abgeschlossen, der VC-Firma, die vom ehemaligen Salesforce-Co-CEO Keith Block gegründet wurde. Das Gather-Team traf sich vor einem Jahr auf einer Logistikkonferenz erstmals mit Smith Point. Die Gründer von Gather AI lernten sich als Doktoranden an der Carnegie Mellon University kennen, wo sie einen der ersten autonomen Hubschrauber bauten.
Unterdessen verzeichnete Amazons Dokumentarfilm "Melania" am zweiten Wochenende einen deutlichen Rückgang an den Kinokassen und fiel um 67 % auf geschätzte 2,37 Millionen US-Dollar. Der Film, für dessen Erwerb Amazon 40 Millionen US-Dollar und für die Vermarktung 35 Millionen US-Dollar ausgab, hat bisher insgesamt 13,5 Millionen US-Dollar eingespielt, was es unwahrscheinlich macht, dass er in den Kinos die Gewinnschwelle erreicht. Vor der Veröffentlichung stellte ein ehemaliger Amazon-Filmmanager den Preis in Frage und deutete an, dass er möglicherweise durch andere Faktoren als die Vorzüge des Films motiviert war.
Im Bereich Transportwesen baut Waymo, das selbstfahrende Unternehmen im Besitz von Alphabet, seine Robotaxi-Dienste aus. Waymo ist jetzt in sechs Märkten tätig, darunter die San Francisco Bay Area, Phoenix, Los Angeles, Austin, Atlanta und Miami, und plant, seine Flotte auf mehr als ein Dutzend neuer Städte international auszuweiten, darunter London und Tokio. Das Unternehmen verfügt über 16 Milliarden US-Dollar, um diese Expansion zu finanzieren.
Schließlich hat der Plan eines Startups, verlorenes Filmmaterial aus Orson Welles' klassischem Film "The Magnificent Ambersons" mithilfe von generativer KI nachzubilden, Aufmerksamkeit erregt. Laut einem Profil des The New Yorker entspringt das Projekt einer echten Liebe zu Welles und seinem Werk. Der Gründer des Startups, Edward Saatchi, erinnerte sich an eine Kindheit voller Filmvorführungen, was auf eine tief verwurzelte Leidenschaft für das Projekt hindeutet.
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