Der xAI-Mitbegründer Tony Wu gab am späten Montagabend seinen Rücktritt von dem Unternehmen bekannt, was den jüngsten Abgang eines leitenden Angestellten von Elon Musks KI-Unternehmen markiert. Die Nachricht kommt inmitten einer breiteren Entwicklung in der Tech-Welt, einschließlich der Prüfung des Einsatzes von KI durch Regierungsbehörden und anhaltender Debatten über die Fähigkeiten und Auswirkungen der Technologie.
Wu äußerte sich in einem Social-Media-Beitrag positiv über seine Zeit bei xAI, deutete aber an, dass er sich für "mein nächstes Kapitel" entscheiden habe, so Ars Technica. Er schrieb, dass "ein kleines Team, bewaffnet mit KIs, Berge versetzen und das Mögliche neu definieren kann", was möglicherweise auf seine Gründe für den Weggang hindeutet. Im März 2025 beschäftigte xAI Berichten zufolge 1.200 Mitarbeiter, darunter KI-Ingenieure und Mitarbeiter, die sich auf das soziale Netzwerk X konzentrierten, berichtete Ars Technica.
Unterdessen äußerte sich Palantir-CEO Alex Karp zu den Bedenken der Mitarbeiter hinsichtlich der Zusammenarbeit des Unternehmens mit der Einwanderungs- und Zollbehörde (ICE). In einem vorab aufgezeichneten Videogespräch, das mit den Mitarbeitern geteilt wurde, erörterte Karp die Beteiligung von Palantir an der ICE, nachdem es interne Diskussionen und Mitarbeiteranfragen nach Klarheit gegeben hatte, wie Wired berichtete. Dies geschieht vor dem Hintergrund einer zunehmenden Prüfung der Bundesbehörde.
Auch der Einsatz von KI steht im Fokus. Eine Kampagne namens "QuitGPT" fordert die Nutzer auf, ihre ChatGPT-Abonnements zu kündigen, wobei Bedenken hinsichtlich der Beiträge des Präsidenten von OpenAI zu einem politischen Aktionskomitee und der Verwendung eines von ChatGPT-4 betriebenen Tools durch die ICE zur Lebenslaufprüfung angeführt werden, so MIT Technology Review. Die Behörde sei zu einem politischen Brennpunkt geworden, seit ihre Agenten im Januar in Minneapolis zwei Menschen erschossen hätten, so die Publikation.
Auch das Potenzial von agentenbasierter KI zur Transformation verschiedener Branchen wird diskutiert. Während 2025 als das Jahr der agentenbasierten KI erwartet wurde, hinkt ihr Einsatz der Hype hinterher, so VentureBeat unter Berufung auf eine VentureBeat Contributing Editor Taryn Plumb. Der Artikel, der sich auf Beiträge von Google Cloud und dem IDE-Unternehmen Replit stützte, stellte fest, dass die Grundlagen, die für die Skalierung benötigt werden, immer noch fehlen.
MIT Technology Review hat außerdem einen neuen wöchentlichen Newsletter mit dem Titel "Making AI Work" gestartet, der die praktischen Anwendungen von generativem KI in verschiedenen Sektoren untersuchen wird. Jede Ausgabe wird eine Fallstudie, eine Untersuchung der verwendeten KI-Tools und einen Kontext dazu enthalten, wie andere Unternehmen dieselben Systeme einsetzen.
Discussion
AI Experts & Community
Be the first to comment