Acht Menschen, darunter die Schützin, wurden bei einer Schießerei an einer High School in Tumbler Ridge, British Columbia, Kanada, am Dienstag getötet, so mehrere Nachrichtenquellen. Die Polizei identifizierte die Schützin als die 18-jährige Jesse Van Rootselaar, eine Einwohnerin der kleinen, abgelegenen Stadt. Die Tragödie hat die Gemeinde schockiert und Mahnwachen sowie eine landesweite Trauerbeflaggung ausgelöst.
Der Vorfall begann in Van Rootselaars Familienwohnsitz, wo sie ihre Mutter und ihren Stiefbruder tötete, bevor sie zur örtlichen High School ging, so The Guardian. Dort erschoss sie eine 39-jährige Lehrerin und fünf Schüler, darunter drei 12-jährige Mädchen. Ein weibliches Opfer mit schweren Verletzungen überlebte die Schießerei und befand sich in kritischem Zustand. Die Polizei wurde nach Hause gerufen, nachdem sie von einer jungen Frau, die mit der Verdächtigen und den Opfern verwandt ist, alarmiert worden war, so The Guardian.
Die Gemeinde Tumbler Ridge, eine Bergbaustadt mit etwa 2.400 Einwohnern, versammelte sich zu einer Mahnwache, um die Opfer zu ehren, berichtete Euronews. Der Premierminister von British Columbia, David Eby, drückte die tiefgreifenden Auswirkungen des Ereignisses aus, wobei Sky News feststellte, dass er Mühe hatte, Worte zu finden, die den Schock der Kanadier widerspiegeln.
Die Behörden bestätigten, dass Van Rootselaar zuvor eine Waffenlizenz besessen hatte, berichtete Euronews. Das Motiv für die Schießerei blieb Gegenstand der Ermittlungen. Der Vorfall hat Fragen zur Waffengewalt in Kanada aufgeworfen, einem Land, in dem solche Ereignisse weniger häufig vorkommen als in den Vereinigten Staaten, wie Sky News feststellte. Die Gemeinde ringt nun mit Trauer und sucht nach Antworten, um die Tragödie zu verstehen.
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