WASHINGTON, D.C. - In einem Schritt, der sowohl Lob als auch Kritik hervorruft, ordnete der ehemalige Präsident Trump dem Militär an, Vereinbarungen mit Kohlekraftwerken einzugehen, mit dem Ziel, die angeschlagene Industrie wiederzubeleben. Unterdessen erhöhen die großen Ölkonzerne die globale Exploration außerhalb Amerikas, und die Tech-Welt verzeichnet Entwicklungen in den Bereichen KI und Elektrofahrzeuge.
Laut Ars Technica würde Trumps Executive Order, die nach Erhalt einer Auszeichnung vom Washington Coal Club erlassen wurde, den Kauf von Kohle durch das Militär vorschreiben. Diese Maßnahme erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die Kohle mit wirtschaftlichem Gegenwind zu kämpfen hat, da sie die zweitteuerste Energiequelle im US-Stromnetz und die umweltschädlichste ist.
Gleichzeitig verlagert die Ölindustrie ihren Fokus. Fortune berichtete, dass Big Oil seine Explorationsbemühungen außerhalb Amerikas ausweitet, ein Trend, der seit Jahren nicht mehr zu beobachten war. Die jüngste Rückkehr von Chevron nach Libyen nach 15-jähriger Abwesenheit ist ein bemerkenswertes Beispiel für diese Verschiebung. Dieser Schritt folgt auf die Reife des US-Schieferölbooms, der Unternehmen zuvor dazu veranlasst hatte, sich auf inländische und bewährte Offshore-Becken zu konzentrieren.
Im Technologiesektor hat Anthropic am Montag seine Claude Cowork KI-Agenten-Software für Windows veröffentlicht, wie VentureBeat berichtete. Mit dieser Einführung werden Dateiverwaltungs- und Aufgabenautomatisierungstools für einen bedeutenden Teil des Desktop-Computing-Marktes bereitgestellt. Die Windows-Version bietet "volle Funktionsparität" mit der macOS-Version, einschließlich Dateizugriff und mehrstufiger Aufgabenabwicklung.
Die Tech-Welt verzeichnet auch eine Bewegung gegen KI-Abonnements. MIT Technology Review berichtete über die "QuitGPT"-Kampagne, die Benutzer dazu auffordert, ihre ChatGPT-Abonnements zu kündigen. Frustration über die Programmierfähigkeiten und Antworten des Chatbots hat die Bewegung befeuert, wobei Benutzer ihre Erfahrungen auf Reddit teilen.
Schließlich sieht die Zukunft der Elektrofahrzeuge in Afrika rosiger aus. Laut einer neuen Analyse, die von MIT Technology Review zitiert wird, könnten EVs bis 2040 in Afrika günstiger zu besitzen sein als Benzinfahrzeuge, insbesondere bei der Nutzung von Solar-Off-Grid-Ladung. Während Herausforderungen wie unzuverlässige Stromnetze und begrenzte Infrastruktur bestehen, schaffen die sinkenden Kosten für Batterien und EVs eine wirtschaftliche Grundlage für ihre Einführung.
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