Lumma Stealer, ein berüchtigter Infostealer, der im letzten Jahr Hunderttausende von Windows-Computern infizierte, ist mit neuer Stärke wieder aufgetaucht, so ein am Mittwoch veröffentlichter Bericht. Die Malware, auch bekannt als Lumma Stealer, setzt schwer zu entdeckende Angriffe ein, um Anmeldeinformationen und sensible Dateien zu stehlen, was eine deutliche Wiederkehr von Cyber-Bedrohungen darstellt.
Lumma tauchte erstmals 2022 in russischsprachigen Cybercrime-Foren auf und nutzte ein Cloud-basiertes Malware-as-a-Service-Modell. Dies ermöglichte eine weitläufige Infrastruktur von Domains, um Lockseiten zu hosten, die kostenlose gecrackte Software, Spiele und Raubkopien von Filmen anboten, so Ars Technica. Strafverfolgungsbehörden behinderten die Infrastruktur von Lumma im vergangenen Mai, nachdem die Malware in nur zwei Monaten fast 395.000 Windows-Computer infiziert hatte.
In anderen Tech-Nachrichten stellte das chinesische KI-Startup z.ai sein neuestes Large Language Model, GLM-5, vor, das eine rekordniedrige Halluzinationsrate erreicht, so VentureBeat. Das Modell, das eine Open-Source-MIT-Lizenz behält, erzielte auch einen Wert von -1 auf dem AA-Omniscience Index, was eine Verbesserung um 35 Punkte gegenüber seinem Vorgänger darstellt. Dies platziert GLM-5 laut dem Bericht vor Wettbewerbern wie Google, OpenAI und Anthropic in Bezug auf die Zuverlässigkeit des Wissens.
Unterdessen entwickelten Forscher des MIT, des Improbable AI Lab und der ETH Zürich eine neue Technik, um Large Language Models zu ermöglichen, neue Fähigkeiten zu erlernen, ohne vergangene Fähigkeiten zu vergessen. Diese Technik, genannt Self-Distillation Fine-Tuning (SDFT), ermöglicht es Modellen, direkt aus Demonstrationen und ihren eigenen Experimenten zu lernen, so VentureBeat. Experimente zeigten, dass SDFT traditionelles überwachtes Fine-Tuning konsequent übertraf.
Darüber hinaus erfuhr der Open-Source-KI-Assistent OpenClaw des österreichischen Entwicklers Peter Steinberger eine rasche Akzeptanz, was zur Veröffentlichung von NanoClaw, einer sichereren Version, führte. OpenClaw bietet eine leistungsstarke Möglichkeit, Arbeiten autonom zu erledigen und Aufgaben auf dem Computer, Telefon oder Unternehmen eines Benutzers mithilfe von natürlichsprachlichen Eingabeaufforderungen auszuführen. NanoClaw, veröffentlicht unter einer Open-Source-MIT-Lizenz, adressiert Sicherheitsbedenken, die durch die "permissionslose" Architektur von OpenClaw aufgeworfen wurden, so VentureBeat.
Schließlich ist Heroku trotz jüngster Spekulationen nicht tot, so ein Beitrag auf Hacker News. Der Autor, ein ehemaliger Tech Lead bei Salesforce Heroku, erklärte, dass Heroku nach Gesprächen mit Freunden, die immer noch im Unternehmen arbeiten, weiterhin betriebsbereit ist.
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