Elektrofahrzeuge könnten in Afrika früher als bisher angenommen wirtschaftlich konkurrenzfähig werden, mit dem Potenzial, bis 2040 günstiger zu sein als benzinbetriebene Autos, so eine neue Analyse. Unterdessen steht die Vereinigten Staaten vor einer drohenden Finanzkrise, wobei die Staatsverschuldung bis 2030 voraussichtlich einen Rekordwert von 120 % des BIP erreichen wird. In anderen Nachrichten erhöht Big Oil die globale Exploration außerhalb Amerikas, und eine pragmatische Allianz zwischen Deutschland und Italien definiert das europäische Machtgleichgewicht neu. Schließlich hat ein Top-Analyst der Wall Street einen Bruch in der historischen Beziehung zwischen Goldpreisen und Zinssätzen festgestellt, was auf potenzielle wirtschaftliche Unruhen hindeutet.
Eine im MIT Technology Review veröffentlichte Studie ergab, dass Elektrofahrzeuge (EVs) bis 2040 in Afrika wirtschaftliche Parität mit benzinbetriebenen Autos erreichen könnten. Dies ist auf die sinkenden Kosten für Batterien und EVs zurückzuführen, gekoppelt mit dem Potenzial für netzunabhängiges Solarladen. Obwohl Herausforderungen bestehen bleiben, darunter ein unzuverlässiges Stromnetz und eine begrenzte Ladeinfrastruktur, wird die wirtschaftliche Argumentation für EVs immer stärker. Elektrische Zweiräder, Autos und sogar Kleinbusse könnten in den meisten afrikanischen Ländern wettbewerbsfähig werden.
Die Vereinigten Staaten sind auf dem besten Weg, in den kommenden Jahren fiskalische Rekorde zu brechen. Die Staatsverschuldung wird bis 2030 voraussichtlich auf 120 % des BIP ansteigen und damit den bisherigen Rekord von 106 % übertreffen, der nach dem Zweiten Weltkrieg aufgestellt wurde, so ein Bericht des Congressional Budget Office (CBO). Die USA haben derzeit ein Bundesdefizit von 1,9 Billionen US-Dollar und eine Staatsverschuldung in Höhe von 101 % des BIP. Finanzkontrolleure warnen, dass ein solch hohes Schuldenniveau ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum und die nationale Sicherheit behindern könnte.
Im Bereich der internationalen Politik gestaltet eine pragmatische Allianz zwischen dem deutschen Bundeskanzler Friedrich Merz und der italienischen Ministerpräsidentin Giorgia Meloni still und leise die Machtdynamik Europas neu. Ein gemeinsames politisches Papier soll den Partnern der Europäischen Union auf einem informellen Gipfel am 12. Februar 2026 vorgelegt werden und Reformen zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit des Blocks fordern, so Fortune.
Big Oil verlagert ebenfalls seinen Fokus. Nach zwei Jahrzehnten gedämpfter globaler Suche nach Öl und Gas erholt sich die Exploration in den Grenzgebieten. Chevron kündigte am 11. Februar seine Rückkehr nach Libyen nach 15-jähriger Abwesenheit an, da der US-amerikanische Schieferölboom reift.
Schließlich hat ein Top-Analyst der Wall Street eine signifikante Verschiebung in der Beziehung zwischen Goldpreisen und Zinssätzen festgestellt. Apollo-Chefökonom Torsten Slok merkte an, dass die historische inverse Korrelation zwischen Goldpreisen und Realzinsen zusammengebrochen ist. Gold hat sich als sicherer Hafen etabliert und wird als Rettungsanker in Zeiten unruhiger Marktgewässer angesehen. Der Bruch in dieser Beziehung, der begann, als die Fed 2022 begann, die Zinssätze zu erhöhen, deutet darauf hin, dass die Anleger zunehmend besorgt über den Zustand der Wirtschaft sind.
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