Fintech-Kreditriese Figure Technology bestätigte am Freitag eine Datenpanne, die auf einen Social-Engineering-Angriff zurückzuführen ist, bei dem das Konto eines Mitarbeiters kompromittiert wurde. Das Unternehmen, das Blockchain-Technologie verwendet, benachrichtigt die betroffenen Personen und bietet kostenlose Kreditüberwachung an, so eine Erklärung gegenüber TechCrunch. Gleichzeitig kündigte der Sexspielzeughersteller Tenga eine separate Datenpanne an, während OpenAI den Zugriff auf sein GPT-4o-Modell entfernte und die SEC ihre Untersuchung gegen Fisker abschloss.
Der Datenverstoß bei Figure Technology ereignete sich, als ein Mitarbeiter hereingelegt wurde, wodurch Hacker eine begrenzte Anzahl von Dateien stehlen konnten, so ein Unternehmenssprecher. Die Hackergruppe ShinyHunters reklamierte die Verantwortung auf ihrer Dark-Web-Leak-Website und erklärte, das Unternehmen habe sich geweigert, ein Lösegeld zu zahlen, und 2,5 Gigabyte angeblich gestohlener Daten veröffentlicht. TechCrunch berichtete, dass es einen Teil der Daten gesehen habe. Das Unternehmen kommuniziert mit Partnern und den von der Panne Betroffenen.
In einem separaten Vorfall informierte der Sexspielzeughersteller Tenga am Freitag seine Kunden über eine Datenpanne. Laut einer E-Mail, die TechCrunch vorlag, verschaffte sich eine unbefugte Partei Zugriff auf das berufliche E-Mail-Konto eines Mitarbeiters, wodurch möglicherweise Kundennamen, E-Mail-Adressen und der historische E-Mail-Verkehr, einschließlich Bestelldetails und Kundendienstanfragen, offengelegt wurden. Der Hacker verschickte auch Spam-E-Mails an die Kontakte des Mitarbeiters, einschließlich der Kunden. Tenga reagierte nicht auf Anfragen nach einer Stellungnahme zur Gesamtzahl der betroffenen Kunden.
Unterdessen entfernte OpenAI den Zugriff auf fünf ältere ChatGPT-Modelle, darunter das umstrittene GPT-4o-Modell. Das 4o-Modell stand im Mittelpunkt von Klagen wegen Selbstverletzung, wahnhaftem Verhalten und KI-Psychose. OpenAI merkte in einem kürzlichen Blogbeitrag an, dass nur 0,1 % der Kunden GPT-4o verwendet hatten.
In anderen Nachrichten schloss die Securities and Exchange Commission im vergangenen September ihre Untersuchung gegen das bankrotte Elektrofahrzeug-Startup Fisker ab, so Informationen, die TechCrunch durch einen Antrag nach dem Freedom of Information Act erhalten hat. Die SEC enthüllte die Existenz der Untersuchung in einer Oktober 2024 eingereichten Akte im Konkursverfahren von Fisker. Die Behörde erklärte, dass etwa 21,7 Gigabyte elektronisch geführter Aufzeichnungen im Zusammenhang mit der Untersuchung identifiziert wurden.
Diese Ereignisse ereignen sich inmitten einer Zeit erheblicher Veränderungen in der Technologiebranche. TechCrunch berichtete auch über die Abwanderung von Top-Talenten aus KI-Unternehmen wie OpenAI und xAI, wobei einige aufgrund von Umstrukturierungen gingen.
Discussion
AI Experts & Community
Be the first to comment