Die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen und Grönlands Premierminister Jens-Frederik Nielsen trafen sich am Freitag mit dem US-Außenminister Marco Rubio, um über die Zukunft Grönlands, eines halbautonomen dänischen Territoriums, zu sprechen, nachdem Präsident Donald Trump zuvor mit einer Übernahme gedroht hatte, so Al Jazeera. Das Treffen, das am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz stattfand, führte zu einer Vereinbarung, weitere Gespräche in dieser Angelegenheit zu führen.
Das 15-minütige Treffen zwischen Rubio, Frederiksen und Nielsen befasste sich mit den anhaltenden Bedenken hinsichtlich der Verwaltung Grönlands. Die Einzelheiten der bevorstehenden Gespräche waren nicht sofort verfügbar. Dieses Treffen findet nach früheren Diskussionen über Grönland statt, ein Gebiet, an dessen Erwerb Trump zuvor Interesse bekundet hatte.
In anderen Nachrichten veröffentlichte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Freitag eine Erklärung, in der sie eine von den USA finanzierte Impfstoffstudie als unethisch verurteilte, so Ars Technica. In der Studie, die in Guinea-Bissau, Afrika, durchgeführt wurde, sollte einigen Neugeborenen ein etablierter, sicherer Hepatitis-B-Impfstoff vorenthalten werden. Die WHO kam zu dem Schluss, dass die Studie "nicht mit etablierten ethischen und wissenschaftlichen Prinzipien vereinbar" sei, und verwies auf Bedenken hinsichtlich ihres potenziellen Schadens und ihrer geringen Qualität. Die Studie hat seit der Ankündigung der US-Finanzierung im Dezember breite Kritik von Gesundheitsexperten hervorgerufen.
Ebenfalls am Freitag schickte eine Gruppe von 23 demokratischen US-Senatoren einen Brief an die oberste Bundesbehörde, die die Prognosemärkte überwacht, und forderte die Behörde auf, sich nicht in laufende Gerichtsverfahren zur Rechtmäßigkeit von Angeboten auf diesen Plattformen einzumischen, wie Wired berichtete. Prognosemärkte, die es Nutzern ermöglichen, auf reale Ereignisse zu wetten, haben an Popularität gewonnen und für Kontroversen gesorgt.
Unterdessen wurden die Mitarbeiter der Social Security Administration (SSA) angewiesen, Informationen über persönliche Termine mit Beamten der Einwanderungs- und Zollbehörde (ICE) auszutauschen, berichtete Wired. Ein SSA-Mitarbeiter, der anonym bleiben wollte, bestätigte, dass die ICE über Datum und Uhrzeit der bevorstehenden Termine informiert würde, wenn sie sich danach erkundigen. Diese Anweisung betrifft Personen, die persönliche Termine benötigen, z. B. Personen, die Gebärdensprachdolmetscher benötigen, oder Personen, die ihre Direktüberweisungsinformationen ändern müssen.
Schließlich äußerte der europäische Sportkommissar Glenn Micallef seinen Respekt für die Entscheidung des Internationalen Olympischen Komitees, einen ukrainischen Skeleton-Rennfahrer wegen seines individuellen Helms mit Porträts gefallener ukrainischer Athleten zu disqualifizieren, berichtete Euronews. Micallef drückte seine Trauer darüber aus, dass die Situation nicht gelöst werden konnte.
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